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Alt 07.06.2019, 23:42   #1  
Hardy
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Beiträge: 24
Standard G. F. Unger

G.F.Ungers Frühwerk (UTA VERLAG)

O = Broderick Old (Pseudonym)
U = G.F.Unger
BJ = Billy Jenkins
TP = Tom Prox
CA = Caramba Bücherei (Jo(h)nny Weston)
(Bei den Ausgaben 28,30,39 wird Jonny
Weston ohne "h" geschrieben)

Heftbereich:

Billy Jenkins (71 Beiträge)

1951:
50 - Die drei Furchtlosen - U
52 - Drei vom F.B.I. - U
53 - Die Unerbittlichen - U
61 - Kampf um die Herz Ranch - U

1952:
64 - Das große Sterben - U
67 - Gangster, Gold und G-Men - U
69 - Die Herrin der Gitter Ranch - U
70 - Gefährliche Grenze 1952- U
72 - Schieber, Öl und Herzas Boys - U
74 - Das Fest der rauhen Reiter - U
76 - Stählerne Herzen - U
77 - Männer im Goldrausch - U
79 - Jacksons Rache - U
80 - Der König der Prärie - U
81 - Griff ins Wespennest - U
82 - Hufschläge in der Nacht - U
84 - Spuren im Sand - U
85 - Der letzte Schuß - U
86 - Texasfieber - U
87 - Verraten und verkauft - U
89 - Rätsel um Jonny - O

1953:
90 - Die Pantherin - O
92 - Teufelskerle - O
93 - Ramonas Bande - O
94 - Harte Brocken - O
95 - Montana Kitty - O
96 - Herzas Boys greifen ein - O
97 - Kampf um den Big Horse Pass - O
98 - Ranch zu verkaufen! - O
100-Reiten für Gerechtigkeit - O
101-Weidekrieg - O
102-Der Herz Rancher - O
103-Die Warnung - O
104-Das bittere Ende - O
105-Flammen am MacKenzie - U
106-Der Sheriff von Stonewell - U
107-Im Banne El Bravos - O
108-Das Gold der Sierra - O
109-Aufruhr in Lucky Camp - O
110-Der Treibherden Boss - O
111-Halbblut - O
112-Zwei Trümpfe - O
113-Reiter, Rinder, Rustler - O
114-In der Wolfsburg - O
115-Die Hammer Boys - O
116-Faustrecht in Last Water - O

1954:
117-Das Geheimnis der Kupfer Mine - O
118-Der große Wettkampf - O
119-Um Haaresbreite - O
120-Hart auf hart - O
121-Durch dick und dünn - O
122-Die Eisernen - O
123-Special Police greift ein - O
124-China Dick - O
125-Ein Mann wird gehetzt - O
126-Weidepiraten - O
127-Boy in Not - O
128-Der harte Captain - O
129-Die Rache - O
130-Liebe, Scherz und Kampf - O
131-Schach dem Herz Rancher - O
132-Cowboystreiche - O
133-Einer schafft Ordnung - O
135-Die große Not - O
137-Die schöne Rancherin - O
139-Old Sandy - O
141-Dick reitet für alle - O

1955:
143-Dicks letzte Chance - O
146-Jim im Pech - O
149-Freund in Gefahr - O
152-Männer aus Stahl - O

Tom Prox (13 Beiträge)

30 - Die große Abrechnung 1951 - U
36 - Wer zuletzt lacht 1952 - U
41 - Der bessere Mann 1952 - U
43 - Tom in Nöten 1952 - U
50 - Tom ist nicht zu übertreffen 1952 - U
75 - Ungleiche Partner 1953- O
84 - Freundestreue 1953 - O
86 - Dreimal Not und Sieg 1954 - O
92 - In der Höhle des Löwen 1954 - O
93 - Der Vormann und sein Freund 1954 - O
96 - Die Pferde Ranch am Ridge Pass 1954 - O
97 - Drei Pechvögel EA 1954 - O
98 - Jagd auf Schatten 1954 - O

Hinweis:
Nr. 41 "Der bessere Mann" ist inhaltlich nicht
identisch mit dem gleichlautenden Leihbuch.

Pete (Jugendzeitschrift / 12 Beiträge)

13 Pete greift ein 1952 - U
18 Kampf mit seltsamen Mitteln 1952 - U
23 Gold in Somerset 1952 - U
28 Pete und seine Bande 1952 - U
31 Wölfe im Somerset District 1952 - U
37 Eine tolle Jagd 1953 - U
44 Die vier Riesen 1953 - U
45 Gefährliches Abenteuer 1953 - U
49 Abenteuer der Erbtante 1953 - O
50 Pete setzt sich durch 1953 - O
60 Petes Freund der Wildhengst 1954 - U
65 Der sieben Meilen Ritt 1954 - O

Leihbuchbereich (24 Beiträge)

1951:
Der große Raub BJ #39 / U

1952:
Das Ranger Kleeblatt BJ #48 / U
Die Abrechnung BJ #57/ U
Die Ranch der Viehdiebe BJ #65 / U
John kämpft um sein Recht BJ #68 / U
Der große Boss TP #14 / U
Die blaue Schlange TP #19 / U
Tom erbt eine Ranch TP #21 / U
Die letzte Chance TP #23 / U
Weiter, wilder Westen TP #26 / U
Die Härte entscheidet TP #34 / U
Der Ranger aus Texas CA #18 / U
Wildes Land, harte Männer CA #20 / U
Das seltsame Kleeblatt CA #23 / U

1953:
Männer im Sattel BJ #69 / U
Retter in der Not BJ #78 / U
Tom bleibt am Feind TP #39 / U
Die letzte Kugel TP #44 / U
Mann in Not TP #46 / U
Reiter ohne Sporen TP #52 / O
Kampf am Viper Creek CA #28 / U
Todfeinde CA #30 / U

1954:
Das Grab am Wasserloch BJ #94 / O
Männer im Westwind CA #39 / O

Hinweis:
Die hohen Nummern aus der Billy Jenkins Heft Serie
(Pabel Verlag / 1962) sind Nachdrucke:

330 - Rückzug auf das Settlement = ND des BJ LB Nr. 65
337 - Auge um Auge Zahn um Zahn = ND des BJ LB Nr. 68
343 - Todesreiter in der Falle = ND der BJ Hefte 80 und 84
345 - Galgenholz ist gutes Holz = ND des TP Heftes Nr. 75
in einer erweiterten Fassung.

348 - ND des TP Heftes Nr. 98 unter Frank Dalton (?)
Hardy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2019, 23:46   #2  
Hardy
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Beiträge: 24
Mal schauen, wie sich der Resonanzbogen verbiegt :-o)
Hardy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2019, 00:09   #3  
Hardy
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Beiträge: 24
Anmerkung:
G. F. Unger hatte stets bestritten, einen Heftroman geschrieben zu haben.
(Vor Skull Ranch Nr.1)

Hier eine Beleuchtung von Jörg Weigand
Zitat:
Es hat Herrn Unger ebenso wenig gefallen, dass ich ihn damals im Interview als einen Autor vorgestellt habe, der im Romanheft begonnen hat. Er hat das vehement bestritten, bis ich ihn auf seine Anfänge bei „Billy Jenkins“ hingewiesen habe, wo er als „Broderick Old“ erschienen ist. Da fand ich befremdlich, dass er als ausgesprochen erfolgreicher Autor seine Anfänge im Romanheft einfach unter den Tisch kehren wollte. Leider ist es immer wieder so, dass eine Art „Sozialscham“ Autoren und Autorinnen veranlasst hat und auch heute noch veranlasst, ihre Arbeit in diesem Bereich zu verneinen. Frage ist: wie soll das Romanheft seinen schlechten Ruf verlieren, wenn selbst die Beteiligten eine Negativeinstellung dazu haben?
Hardy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2019, 04:11   #4  
FrankDrake
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Beiträge: 11.086
Mit 16 habe ich die G.F. Unger Romane verschlungen. War immer interessant wenn ich welche auf dem Trödel gekauft habe ob ich das Heft von Bastei nicht schon beim Zauberkreis Verlag gelesen hatte.

Irgendwann habe ich das Interesse verloren, die Story war irgendwie nichts neues mehr, hatte ich irgendwie, irgendwann schon einmal gelesen.

Trotzdem, Hut ab vor einem der erfolgreichsten Deutschsprachigen Heftroman Autoren.

Mehr als ein Westfale kann der Mensch nicht werden!

Geändert von FrankDrake (08.06.2019 um 08:10 Uhr)
FrankDrake ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2019, 07:00   #5  
KommissarX
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Beiträge: 1.071
Ging mir genauso. Schönes Wochenende KX .... .....
KommissarX ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2019, 20:29   #6  
Hardy
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Beiträge: 24
Interview mit G. F. Unger / Mai 1975
Quelle: Science Fiction Times

Frage: Herr Unger, wieviel Westernromane haben
Sie bisher geschrieben?

Unger: Ich habe mehr als 350 Romane publiziert. Es handelt
sich dabei um Buchromane von zumindest 254 Seiten. Die-
se Buchromane werden zumeist als Taschenbücher nach-
gedruckt und dann stark gekürzt in Heftform verwertet. Ich
habe niemals einen reinen Heftroman geschrieben. Dies
allein schon macht den großen Unterschied zwischen mir
und anderen Western Autoren deutlich. Bei einer Roman-
zahl von 350 Stück kann ich jedes Jahr um die 60 Roma-
ne nachdrucken lassen und bin erst nach fast 6 Jahren
durch. Dies wiederholt sich schon seit fast 20 Jahren. Ich
schreibe jede Woche einen neuen Roman, früher waren
es mehr. Die Gesamtauflage meiner Romane nähert sich
der 50 Millionen Grenze. Es gibt in vielen Sprachen Über-
setzungen. 54 Romane sind von mir in den USA erschie-
nen.

Frage : Wie sollte, Ihrer Meinung nach, ein Western
aussehen, was sollte er beinhalten?

Unger: Irgendein berühmter Mann sagte einmal: "Ein
Western ist eine einfache Geschichte, die mit der Kraft
einer griechischen Tragödie erzählt werden muß." Nach
diesem Motto versuche ich, meine Western zu schreiben.
Ich schreibe nicht, um eine Reihe gewalttätiger Szenen
und ein Menge Tote und Blutvergießen zu schildern,
sondern um zu zeigen, wie Menschen mit Mut und Gott-
vertrauen den Westen eroberten und aus ihren primitiv-
sten Bedürfnissen heraus eine neue Zeit, eine Zivilisation
und verwaltende Ordnung schufen. Man bedenke nur die
Leistungen wie den Bau der Union Pacific oder die großen
Rindertreiben von Texas nach Kansas zur Eisenbahnlinie!
Es geht mir bei meinen Western um allgemeingültige Aus-
sagen und sei es auch nur um die der Fairneß, des gegen-
seitigen Beistehens, des Verstehens und Vertrauens. Ohne
diese Werte konnte der Westen damals nicht erobert wer-
den. Und in unserer heutigen Zeit verkümmert das alles.

Frage: Fällt Ihnen eigentlich bei der großen Anzahl von
Romanen, die sie bisher geschrieben. haben, immer
noch etwas neues ein?

Unger: Es fällt mir immer etwas neues ein, denn es kommt
ja bei mir nicht auf die sieben Grundthemen des Western
an, sondern um die Menschenschicksale und deren Pro-
bleme. Und die gibt es ohne Zahl. Ich nehme mir nur histo-
rische Stoffe zum Beispiel und habe auch Karten der Ge-
genden, in denen meine Romane spielen. Aber nicht nur
das: In meinem Archiv befinden sich auch Zeitungen, Be-
richte und Biographien von damals.

Frage: Sie schreiben auch unter einer Reihe von
anderen Namen?

Unger: Meine Pseudonyme sind G. F. Unger, Gert F.
Unger, G. F. Bucket, A. F. Peters, Broderick Old.

Frage: Sie sind nicht mit G. F. Waco, G. F. Barner,
G. F. Wego identisch?

Unger : Nein, das ist ein Irrtum. Letztere Autoren versuchen
nur, mich zu kopieren, um den Leser zu täuschen. Der Autor
Wego, Waco und Barner heißt Basner, der auch unter dem
Namen Howard Duff bekannt ist. Als er mit diesem Namen
nicht den großen Erfolg hatte, verlegte er sich auf Namen mit
G.F. 's davor. Diese Namen waren zumeist Titelhelden aus
meinen Romanen. Inzwischen wissen die Leser aber längst
Bescheid, zumal ich meinen Schreibstil variiere und es ande-
ren Autoren doch schwerer fällt, immer wieder umzustellen
auf Ichform, auf Gegenwart usw.

Frage: Wie verkaufen sich Ihre Romane? Besser als die
anderer Western-Autoren? Wie hoch sind die Auflagen?

Unger: Die Auflagen sind hoch. Bei Unger-Romanen gibt es
weniger Remittenden, die dann im zweiten Verkaufsweg im
Ausland verkauft werden müssen. Es ist aber auch so, dass
sich meine Western doch sehr von den Geschichten der an-
deren Autoren unterscheiden und dass es da einen Klassen-
unterschied gibt, der bei manchen Autoren mehrere Klassen
ausmacht. Das ist kein Eigenlob. Meine Romane können sich
durchaus mit denen der besten Amerikaner, wie Ernest Hey-
cox, Clay Fisher oder Louis L 'Amour messen.

Frage: Wer, glauben Sie, sind Ihre Leser?
Unger: Die Schichten meiner Leser gehen durch das ganze
Volk. Ich werde von Ärzten, Anwälten, Richtern, Pastoren,
Kraftfahrern, Lehrern, Studenten, vielen Frauen und natürlich
allen Sorten von Jugendlichen gelesen. Ich werde wahrhaftig
vom ganzen Volk gelesen und betrachte mich als Volksschrift-
steller, denn meine Aussagen sind wohl als Western verpackt,
doch aber allgemeingültig. Ich erhalte Leserbriefe aus aller
Welt.
Das Gespräch mit G. F. Unger führte Ronald M. Hahn.
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Alt 12.06.2019, 21:53   #7  
Hardy
Mitglied
 
Beiträge: 24
Zusammenfassung der G. F. Unger Werke:

24 Leihbücher 1951 - 1954:
Beteiligung bei den Billy Jenkins, Tom Prox
und Jo(h)nny Weston Ausgaben.

96 Hefte 1951 - 1954:
Beteiligung bei den Billy Jenkins, Tom Prox
und Pete Ausgaben.

266 Leihbuch Erstausgaben 1953 - 1971:
Verschiedene Verlage. Ab 1960 ist nur noch der
Mülbüsch Verlag für die Verbreitung zuständig.

48 Taschenbuch Erstausgaben 1967 - 1973:
Verschiedene Verlage.

113 Taschenbuch Erstausgaben 1973 - 1980:
Der Bastei - und Zauberkreis Verlag wird von
Unger unterschiedlich bedient. Die Lücken
mussten die Verlage in ihrer jeweiligen Reihe
mit Nachdrucken füllen.

1 Heftroman "Als der Boss kam" 1979:
Auftaktroman für die Bastei Skull-Ranch Serie,
die von verschiedenen Autoren fortgesetzt
wurde und es auf 200 Hefte brachte.

1 Paperback Ausgabe "Die Canons" 1986:
Bastei veröffentlichte den Roman 1988 als
Jubiläumsausgabe erneut und feierte 25
Taschenbuchjahre.

269 Taschenbuch Erstausgaben 1980 - 2007:
Nur von Bastei. Nach Ungers Tod am 3.8.2005
konnte Bastei noch zehn Romane herausgeben.
Unger hatte vorgearbeitet.
Hardy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2019, 22:09   #8  
echnamoc
Mitglied
 
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Beiträge: 41
Ein Amerikaner namens Ron Scheer (ein mittlerweile leider bereits verstorbener Fachmann für Western-Literatur und -Filme) traute sich 2013/14 mit Hilfe eines Deutsch-Englisch-Wörterbuchs an einen Unger-Heftroman heran und war durchaus beeindruckt: http://buddiesinthesaddle.blogspot.c...ance-camp.html
echnamoc ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2019, 19:40   #9  
echnamoc
Mitglied
 
Benutzerbild von echnamoc
 
Beiträge: 41
Einen kurzen, aber ansprechend illustrierten Beitrag über G.F. Unger hat Christoph Roos für seinen Blog verfasst:
http://rooschristoph.blogspot.com/20...estromans.html
echnamoc ist offline   Mit Zitat antworten
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