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Alt 14.09.2018, 18:18   #326  
FrankDrake
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Zitat von Lizard_King Beitrag anzeigen
Das habe ich original...mit Signatur von Stan Lee
OK, mit Schriftzug dann aber höchstens Zustand 2

Mehr als ein Westfale kann der Mensch nicht werden!
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Alt 14.09.2018, 18:55   #327  
Lizard_King
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Sogar Zustand 3...aber in der Form halt einmalig. Gibt keine zweite Ausgabe mit Signatur die gegradet und die Unterschrift beglaubigt wurde.

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Alt 14.09.2018, 20:18   #328  
underduck
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EGS?
Sind das nicht die Schoddels?
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Alt 14.09.2018, 20:27   #329  
Lizard_King
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Was bedeutet Schoddels?

Die Signatur hab ich mir selbst 2014 bei Stan Lee geholt
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Alt 15.09.2018, 07:47   #330  
Marvelianer
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Und wer hat sich die Signatur von Seidl geholt?
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Alt 15.09.2018, 09:47   #331  
thetifcat
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Tolles Heft Lizard. Da hast Du was einmaliges
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Alt 15.09.2018, 10:22   #332  
FrankDrake
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Bin auch ein bisschen neidisch

Mehr als ein Westfale kann der Mensch nicht werden!
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Alt 15.09.2018, 14:17   #333  
underduck
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Zitat:
Zitat von Lizard_King Beitrag anzeigen
Was bedeutet Schoddels?
Die Schoddels

Theo Schoddel ist der Gründer von EGS. Sein Sohn und ein paar angelernte Mitarbeiter bemühen sich um das Grading bei EGS. Eine echte Qualifikation zum Graden hat da wohl keiner.

Zitat:
Willkommen beim European Grading Service (EGS)*

GRADING (Zustandsbewertung) ist unsere Leidenschaft!

Der European Grading Service (EGS) wurde gegründet um die ständig wachsende Nachfrage nach professioneller und neutraler Zustandsbewertung (Grading) von Sammlerobjekten in Europa sicherzustellen.

Insbesondere beim Online-Handel ist es für den Käufer nicht möglich den Zustand des gekauften Sammlerobjektes persönlich zu prüfen. Weiterhin geht das Verständnis über den Zustand eines Sammlerobjektes zwischen Verkäufer und Käufer auch bei persönlicher Begutachtung häufig auseinander. Der Zustand des Sammlerobjektes ist aber wesentlich für den Preis dieses Sammlerobjektes.
Wir stellen unseren Kunden den schnellsten und professionellsten Grading Service für Sammlerobjekte in Europa zur Verfügung. Dieser Service ist in Europa einmalig.
Durch die Zustandsbewertung von EGS können Sammlerobjekte mit einer wesentlich höheren Sicherheit über den Zustand als bisher gekauft und verkauft werden. Die Zustandsbewertung durch EGS macht es auch erheblich einfacher Sammlerobjekte über das Internet, im Versandhandel sowie auf Sammler-Messen zu kaufen und zu verkaufen.
EGS steht für eine hohe Zuverlässigkeit und umfangreiches Know-How bei der Kunst der Zustandsbewertung. Unsere Grading-Spezialisten haben gemeinsam eine mehr als 75jährige Erfahrung in der Zustandsbewertung von Sammlerobjekten.
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Alt 15.09.2018, 15:26   #334  
Lizard_King
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Achso.
Naja, in meinem Fall liegen sie mit Zustand 3 schon richtig, hätte das Heft so selber eingeschätzt.
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Alt 15.09.2018, 17:58   #335  
underduck
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Wer hat dir die Richtigkeit der Unterschrift bestätigt?
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Alt 15.09.2018, 18:07   #336  
Lizard_King
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Das war recht einfach.

Da ich sie geholt habe, German Spider-Man als Eye Whitness für EGS ab und an tätig ist und damals in London dabei war, und die richtigkeit der Signatur bestätigen konnte.
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Alt 15.09.2018, 18:28   #337  
thetifcat
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Im Prinzip hat Stan Lee die Echtheit seiner Unterschrift verifiziert.
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Alt 16.09.2018, 23:50   #338  
Peter L. Opmann
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Spinne (Williams) 63

Erscheinungstermin: 7/1976

Originalausgabe:
1) Amazing Spider-Man # 62
2) Submariner # 8

Story-Titel:
1) Platz für… Medusa!
2) ohne Titel (Im Kampfgetümmel!)

Original-Storytitel:
1) Make Way for… Medusa!
2) In the Rage of Battle!

Zeichnungen:
1) John Romita / Don Heck / Mickey Demeo (= Mike Esposito)
2) John Buscema / Dan Adkins

Text:
1) Stan Lee
2) Roy Thomas



Diese Ausgabe ist ein Tiefpunkt, ein Schlag ins Wasser. Bei der Story paßt kaum etwas zusammen, sie ist dabei sehr simpel gestrickt, und sie ist augenscheinlich eigentlich zu kurz für 20 Seiten. Die Zeichnungen sehen so aus, als ob ein recht lustloser Don Heck die Hauptarbeit hatte. Allerdings finde ich das Cover sehr gelungen. Aber die Serie läuft gerade nicht gut. Ich bin nicht sehr viel später, mit „Spinne“ # 71, richtig in die Serie eingestiegen, und da war sie deutlich besser, wenngleich ich mich an eine ähnlich schwache Episode erinnere, gleich die # 72, wo die Spinne unter ähnlichen Umständen gegen Quecksilber kämpft wie hier gegen Medusa.

Medusa hat die große Zuflucht verlassen, um in New York zu testen, ob ihre Rasse ohne Probleme und Konflikte unter Menschen leben könnte. Das ist ziemlich kurz gedacht, denn dieses New York wimmelt ja von Superhelden, und die haben fast alle gewaltige Probleme mit ihrem jeweiligen Umfeld, wenngleich die Stadt insgesamt mit den kostümierten Gestalten ganz gut leben zu können scheint. Zu Beginn kreuzt sich ihr Weg gleich mit dem der Spinne, aber richtig los geht es für Medusa erst etwas später, als der Manager eines Haarspray-Herstellers die Dame entdeckt und sofort erkennt, daß sie die ideale Werbefigur für ihn ist. Sie läßt sich dazu überreden, sich für Werbefotos zur Verfügung zu stellen. Nach kurzer Zeit wird ihr das aber doch zu dumm, und sie verläßt das Fotostudio, wobei sie einiges von dem Equipment zu Bruch gehen läßt. Dummerweise gibt es für die Kampagne noch nicht genug Bilder. Der Manager hat aber eine zündende Idee: Er ruft die Spinne zu Hilfe, macht ihr weis, Medusa wolle die Stadt verwüsten, und hetzt die beiden Helden so aufeinander.

Die Spinne will Medusa zur Rede stellen; sie jedoch ist zu stolz, Fragen zu beantworten. So kommt es zum Gerangel. Alles wird natürlich von der Haarsprayfirma in bewegten Bildern festgehalten. Der Kampf war für Marvel möglicherweise angesichts der Zensurbestimmungen gar nicht so leicht darzustellen. Die Spinne darf jedenfalls nur einmal Medusas Beine umfassen und sie einmal in einen Schultergriff nehmen. Der Rest ist eigentlich ein Kampf mit ihrem Haar. Schließlich kommen Spinne und Medusa aber doch ins Reden, und es stellt sich heraus, daß der Haarspray-Manager gelogen hat. Die Spinne verspricht, das in Ordnung zu bringen, während Medusa enttäuscht in die große Zuflucht zurückreist. Die Spinne tut aber gar nichts mehr, sondern die Werbekampagne wendet sich von selbst gegen ihre Macher: Den Leuten ist Medusa zu wild, und sie kaufen deshalb das Haarspray nicht mehr. Der Manager wird darauf gefeuert. Eine hanebüchene Geschichte, die viel zu holzschnittartig und auch zu doof ist, um als Satire auf die Welt der Werbung durchgehen zu können.

Im übrigen versucht Peter, sich mit Gwen zu versöhnen. Sie weist ihn aber von ihrer Tür. Hinterher leiden aber beide unter dieser Aktion; auch Gwen wäre lieber wieder mit Peter zusammen. Lediglich das blöde Skript steht sozusagen zwischen ihnen. Norman Osborn grübelt weiter über den Grünen Kobold und die Spinne nach, was im Club den Argwohn von Jonah Jameson erregt. Er wittert eine sensationelle Geschichte. Dann erleben wir noch ein kurzes Gespräch von Peter und Harry, und am Ende versucht Mary-Jane, sich Peter zu angeln. Er denkt jedoch nur an Gwen und hat auf MJ überhaupt keine Lust. Nächstes Mal kehrt der Geier zurück, und ich habe das Gefühl, das Niveau steigt dann wieder.

Witziges Detail am Rande: Die Zweitstory mit Aquarius läuft im Moment nach dem gleichen Strickmuster ab. Das Ding wird – allerdings von Regierungsleuten – fälschlich auf Prinz Namor angesetzt. Da läuft also ein ähnlicher Fight wie zwischen Spinne und Medusa, allerdings doch ein bißchen besser gemacht.

.

Geändert von underduck (17.09.2018 um 00:23 Uhr) Grund: Bild eingefügt
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Alt 18.09.2018, 14:32   #339  
jakubkurtzberg
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Zitat:
Zitat von Marvelianer Beitrag anzeigen
Und wer hat sich die Signatur von Seidl geholt?
Eines der Pseudonyme von Steve Ditko?
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Alt 18.09.2018, 17:12   #340  
Lizard_King
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Ich weiss übrigens, das ein Hit Comics 2 existiert, das ebenfalls von seidl signiert wurde.
Da bin ich dran...vielleicht kann ich es bald hier präsentieren.
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Alt 19.09.2018, 06:57   #341  
Marvel Boy
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Alt 21.09.2018, 22:37   #342  
Peter L. Opmann
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Spinne (Williams) 64

Erscheinungstermin: 8/1976

Originalausgabe:
1) Amazing Spider-Man # 63
2) Submariner # 8

Story-Titel:
1) Schwingen in der Nacht!
2) ohne Titel (Im Kampfgetümmel!)

Original-Storytitel:
1) Wings in the Night!
2) In the Rage of Battle!

Zeichnungen:
1) John Romita / Don Heck / Mickey Demeo (= Mike Esposito)
2) John Buscema / Dan Adkins

Text:
1) Stan Lee
2) Roy Thomas



Ich kann hier nur meine persönlichen Eindrücke wiedergeben. Die 60er Nummern habe ich überwiegend erst lange nach meiner Jugendzeit gelesen, und vielleicht bin ich deshalb überkritisch. Ein Freund sagte mir gerade, die Ausgabe mit Medusa habe er nicht so schlecht gefunden. Ich dagegen werde auch mit diesem Heft wieder nicht so richtig warm, obwohl das Cover mit den zwei Geiern Appetit macht und die Spashpage mit einem Geier, der batman-artig im Regen auf einem Mauervorsprung über der Stadt kauert, auch vielversprechend aussieht. Aber eins regt mich gleich auf: „Geier! Laut Lexikon: Vogel, Person oder Wesen, das gierig und erbarmungslos zuschlägt.“ Aus welcher Enzyklopädie Stan Lee wohl hier zitiert?

Schön, der Original-Geier ist zurück. Lee weiß, daß regelmäßige Leser sich erinnern, daß er (in „Spinne“ # 49) im Gefängnis im Sterben lag. Also muß er erklären, warum er noch am Leben ist. Mithäftling Blackie Drago hatte dem Todkranken seine Schwingen abgeluchst und war selbst zum Geier geworden. Dieser Treuebruch gab ihm aber nach eigener Aussage seine Lebenskraft zurück, er erhob sich aus seiner Lakengruft und schlich sich, als Polizist verkleidet, aus dem Knast. Diese Story kann man dem Bullpen mit etwas gutem Willen noch abkaufen. Aber warum holt der Geier nun seinen Imitator Drago aus dem Gefängnis? Sonderlich gut leiden können sich die beiden nach wie vor nicht, und es ist auch nicht zu sehen, warum die beiden sich brauchen könnten.

Die Spinne bekommt wieder mal ein Handicap verpaßt. Im Regen klebt ihr Netz nicht, und sie stürzt wieder mal von einem Hochhaus ab und prellt sich übel die Schulter. Während sich die beiden Geier miteinander auseinandersetzen, nimmt Peter Parker sich aus dem Spiel, versucht, ein bißchen zu lernen, und vor allem, seine Beziehung zu Gwen Stacy zu kitten. Aber keine Chance. Wobei Gwen, obwohl sie als Eisblock herumläuft, sich inzwischen eigentlich wünscht, daß Peter sich wieder mit ihr versöhnt. Das ist mir eindeutig zu viel tragische Verstrickung. Peter überlegt zudem, ob er Harry Osborn in sein Geheimnis einweihen soll. Aber er verwirft diesen Gedanken gleich wieder. Es bleibt dabei, daß niemand wissen darf, daß er die Spinne ist. Glücklicherweise erinnert sich Norman Osborn, der Grüne Kobold, nach wie vor nicht, daß er das Geheimnis schon einmal gelüftet hat.

Nun muß die Handlung aber doch wenigstens ein Stückweit vorangetrieben werden. Die beiden Geier geraten erwartungsgemäß in Streit, wer von ihnen die Befehle gibt. Ihr Luftgefecht veranstalten sie eigenartigerweise direkt vor dem Daily Bugle, und, wie es der Zufall so will, genau in diesem Moment schaut Peter Parker bei Jonah Jameson herein. Der zerrt ihn aufs Dach und drängt ihn, das Schurkenduell zu fotografieren. Peter schafft es unbemerkt, seine Minikamera aus dem Spinne-Kostüm zu holen, das er unter seiner Kleidung trägt. Er hört aber mit dem Knipsen auf, als er sieht, daß die beiden Geier ein Kind auf einem Balkon in Gefahr bringen. Jonah meint, er wäre vor Angst geflohen, aber Peter verwandelt sich trotz schmerzender Schulter in die Spinne und rettet den kleinen Jungen. Inzwischen hat der alte Geier den Imitator besiegt, und jetzt stürzt er sich auf die Spinne. Das muß als Cliffhanger für diesmal reichen.

Tut mir leid, aber diese Story überzeugt mich nicht. Sie ist zu konstruiert, teilweise nicht motiviert, und Lees Talent für überraschende Einleitungen von Mehrteilern kommt hier auch kaum zur Geltung. Dafür habe ich diesmal an den Zeichnungen nicht so viel auszusetzen. Heck und Esposito zeichnen zwar gröber und weniger eindrucksvoll als später Romita und Mooney, aber das macht sich diesmal nicht zu negativ bemerkbar. Manche der großen Panels zeigen aber, daß die Zeichner den Raum nicht richtig nutzen können und manchmal auch Details vermissen lassen.

Im redaktionellen Teil sehen wir diesmal ein Porträt von Gene Colan und eine Leserbrief- und Kleinanzeigenseite. Ein Leser schlägt vor, wie in USA nur eine Story pro Heft zu bringen. Die Redaktion rechnet in ihrer Antwort vor, daß ein US-Heft 15 Seiten Anzeigen beinhaltet. Da wäre doch eine Zweitstory besser. Gegen 15 Seiten Anzeigen hätte auch Williams sicher nichts einzuwenden gehabt, aber sie wären wohl kaum zu beschaffen gewesen (wenn auch Eigenanzeigen dabei waren). Allerdings gab es in Deutschland generell keine Comics mit so hohem Reklameanteil. Vorteil wäre aber sicher gewesen, daß die Verlage Comichefte dann für schätzungsweise 50 Pfennige hätten verkaufen können. Weiteres Thema: Warum treten Quecksilber und die Scharlachhexe bei den Rächern als „Gute“ und in Hulk (X-Team) als "Böse" auf? Da versucht die Redaktion zu erklären, daß die Hefte in USA in anderer zeitlicher Folge erschienen sind und zwischen der X-Team- und der Rächer-Episode einige Zeit vergangen ist.

Anzeigen gibt es weiter auf Seite 2. Die Sea-Monkeys nehmen jetzt schon eine halbe Seite ein, während Marken-Paul beim kleinen Format geblieben ist, wie man es auch aus anderen Comics kennt. Die Checkliste muß dafür wieder mal wegfallen.

Geändert von Peter L. Opmann (21.09.2018 um 23:10 Uhr)
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Alt 25.09.2018, 00:20   #343  
Peter L. Opmann
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Spinne (Williams) 65

Erscheinungstermin: 8/1976

Originalausgabe:
1) Amazing Spider-Man # 64
2) Submariner # 9

Story-Titel:
1) Des Geiers Beute
2) Der Zauber der Schlange!

Original-Storytitel:
1) The Vulture’s Prey!
2) The Spell of the Serpent!

Zeichnungen:
1) John Romita / Don Heck / Mickey Demeo (= Mike Esposito)
2) Marie Severin / Dan Adkins

Text:
1) Stan Lee
2) Roy Thomas



In den deutschen Credits sieht es zwar so aus, als ob John Romita den Zeichenstift wieder in die Hand genommen hätte und Don Heck nur gemeinsam mit Mickey Demeo tuschen würde, aber laut der US-Ausgabe ist Heck immer noch der maßgebliche Zeichner. Auch die Story bewegt sich in gewohntem Gefilde: Der Abschluß des Geier-Zweiteilers fällt sehr actionbetont aus. Das sieht man allein schon an den dominierenden großen Panels, oft nur drei pro Seite. Das war 1968 bei Marvel der Trend, und es wirkt hier nicht – im Gegensatz zur vorigen Ausgabe – wie Seitenschinderei. Vielmehr ist das Bemühen erkennbar, den Kampf der Spinne gegen den Geier so dramatisch wie möglich zu gestalten.

Ich sollte vorausschicken: Daß die Spinne dem Geier einen dramatischen Fight liefern muß, liegt zum einen daran, daß ihr rechter Arm nach einem Sturz taub ist, und zum anderen daran, daß der Geier irgendwie elektrisch verstärkt kämpft, was sich erst am Ende klar herausstellt. Man müßte sonst einwenden: Dieser Schurke hat, abgesehen davon, daß er fliegen kann, eigentlich keine Superkräfte. Hier aber doch.

Interessant gemacht wird das Duell außerdem dadurch, daß Jonah Jameson und Joe Robertson in Gefahr geraten, die es aus nächster Nähe vom Dach des Daily Bugle aus verfolgen. Jameson kocht zu Anfang vor Wut, weil sein Fotograf Peter Parker mutmaßlich abgehauen ist und sonst keiner zur Verfügung steht, der das Geschehen festhalten könnte. Robertson schleppt schließlich einen zweiten Bildjournalisten an, dem aber das Filmmaterial ausgeht, bevor die Spinne endgültig besiegt ist. Jameson greift daraufhin persönlich in den Kampf ein und versucht, die Spinne festzuhalten, damit der Geier sie fertigmachen kann. Zur Strafe wird JJJ in ein Netz eingewickelt.

Der Kampf Spinne vs. Geier selbst wird recht detailreich und variabel geschildert. Der Geier ist furios und spürt, daß die Spinne nicht über ihre volle Kraft verfügt. Die wehrt sich verbissen, kann ihn aber nicht abschütteln. Der Geier versucht zunächst, die Spinne aus der Höhe der New Yorker Wolkenkratzer in den Tod stürzen zu lassen. Als sie sich schließlich an seine Beine klammert, schlägt er mit roher Gewalt zu. Darauf stürzt sie tatsächlich, kann den Aufprall aber durch ein Netzkissen dämpfen. Trotzdem sieht es so aus, als habe ihr der Aufprall den Rest gegeben. Als der Geier sich neugierig nähert, greift sie plötzlich auf seinen Rücken und zerstört die „Krafteinheit“, die ihn mit Energie versorgt hat. Sobald das Ding kaputt ist, tritt der Geier den Rückzug an. Die Spinne triumphiert, wird aber nun bewußtlos. Eine Horde Gaffer nähert sich, um sie zu demaskieren. Ende der Episode. Der angekündigte Titel, „Der Mann unter der Maske“, klingt ganz so, als würde es den Leuten gelingen.

Ein bißchen Soap gibt es auch noch. Mary-Jane taucht mit neuer Frisur (eine Dauerwellen-Kurzhaar-Kreation, die sich glaube ich nicht lange gehalten hat) bei Tante May auf, aber Peter Parker ist wieder mal spurlos verschwunden. Gwen spricht inzwischen mit ihrem Vater, der ihr klarmacht, daß Peter an dem Handgemenge unschuldig war, in dem er zu Fall gekommen war; sie kann ihm also endlich, endlich verzeihen. Beim Spazierengehen kommen die Stacys zur Auseinandersetzung der Spinne mit dem Geier hinzu. Ob sie noch da sind, als die Spinne das Bewußtsein verliert, ist hier nicht erkennbar.

Fazit: Das liest sich doch ganz nett. Der Kampf ist nicht bloß eine hirnlose Prügelei, sondern lebt vor allem von der Schwäche der Spinne. Dadurch vermißt man auch nicht so sehr andere Storyelemente, die hier nicht so üppig vertreten sind. Eindrucksvolles Cover übrigens, bei dem sich die Figuren farbig von einem schwarz-weißen New Yorker Panorama (mit Grautönen) abheben. Den Cliffhanger kann ich Lee und Romita nicht so recht abnehmen. Ich glaube nicht, daß die Spinne im nächsten Heft demaskiert wird. Aber wissen möchte ich’s schon…

Die Sea-Monkeys-Werbung wird in dieser Ausgabe durch die Monats-Checkliste ersetzt. Es ist übrigens die vorletzte Produktion mit dem umfangreichen Titel-Programm.
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Alt 27.09.2018, 18:00   #344  
Peter L. Opmann
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Spinne (Williams) 66

Erscheinungstermin: 9/1976

Originalausgabe:
1) Amazing Spider-Man # 65
2) Submariner # 9

Story-Titel:
1) Flucht unmöglich!
2) ohne Titel (Der Zauber der Schlange!)

Original-Storytitel:
1) The impossible Escape!
2) The Spell of the Serpent!

Zeichnungen:
1) John Romita / Jim Mooney
2) Marie Severin / Dan Adkins

Text:
1) Stan Lee
2) Roy Thomas



Aus diesem Grund habe ich die Serie nochmal chronologisch lesen wollen. Nur so bekommt man die Veränderungen, die sie erlebte, richtig mit und gewinnt auf manche Sachen einen neuen Blick. In dieser Ausgabe debütiert Inker Jim Mooney. Ich wußte, daß John Romita und Jim Mooney als maßgebliches Zeichnergespann bei der „Spinne“ gelten, aber ich hatte bisher nicht so beachtet, woran das eigentlich liegt. Außerdem hätte ich vermutet, daß Mooney schon ab etwa # 50 dabei war, was definitiv nicht stimmt. Ab diesem Heft wird Romita nicht mehr von Don Heck assistiert, aber ich muß sagen, so schlecht hat Heck seine Sache gar nicht gemacht. Aber der Wechsel von Mike Esposito zu Mooney macht sich deutlich bemerkbar. Esposito hat in den letzten Ausgaben ziemlich mittelmäßige Arbeit abgeliefert – Mooney holt nun aus Romitas Vorzeichnungen eine Menge heraus.

Wer war Jim Mooney? Er war etwa zehn Jahre älter als die meisten Silver-Age-Zeichner (geboren 1919), begann mit Illustrationen für Science-Fiction-Magazine wie „Weird Tales“ und mischte ab 1940 in New York im Golden Age of Comics mit. Von 1946 bis 1968 zeichnete er für DC, unter anderem Batman, und wechselte dann zu Marvel, wo wir ihm soeben begegnen. Stan Lee hatte ihm bereits Anfang der 40er Jahre ein paar Aufträge gegeben und setzte ihn nun sofort bei Amazing Spider-Man ein, weil er wohl auch das Gefühl hatte, daß die Grafik zu wünschen übrig ließ. Ich habe im Internet nur ein paar Seiten aus Mooneys 40er, 50er und 60er Comics gesehen, aber ihn zeichnet eine Vorliebe für gekonnte Schraffuren und überhaupt für starke Hell-Dunkel-Kontraste aus. Spider-Man wird eindeutig düsterer durch ihn, und durch die Lichteffekte werden die Körper auch plastischer und die Panels insgesamt realistischer. Laut Wikipedia hat er ASM nur bis # 88 geinkt – also als Gil Kane kam, mußte er wohl gehen. Ich hätte angenommen, daß Mooney an mindestens 50, wenn nicht 100 Heften beteiligt war, was dann doch hinkommen kann, denn er kehrte später zu verschiedenen Spider-Man-Titeln zurück. Mit fast 90 Jahren ist er in Florida gestorben.

Bei Mooneys Einstieg ist auch die Story ungewöhnlich und ansprechend. Wir erinnern uns, daß die Spinne nach dem Kampf mit dem Geier bewußtlos auf der Straße liegt. Die schaulustige Menge will ihr die Maske herunterreißen, aber Captain Stacy mischt sich ein und warnt, das könnte Grundrechte der Spinne verletzen. Jonah Jameson ist außer sich und beschimpft ihn: „Sie müssen ein religiöser Fanatiker sein.“ Ich vermute, im Original steht eher, Stacy sei ein verdammter Liberaler, aber am Ende wird die Spinne maskiert ins Lazarett eines Gefängnisses gebracht. Auch Stacy begibt sich dorthin, quasi als ihr Rechtsbeistand. Da wird er plötzlich von ein paar Häftlingen, die ausbrechen wollen, gekidnappt. Mit ihm wollen sie ihren Weg ins Freie erzwingen.

Die Spinne erwacht und erkennt die gefährliche Situation. Sie fühlt sich noch nicht fit genug, die Verbrecher zu überwältigen, ohne Leben und Gesundheit von Stacy zu gefährden. Daher versucht sie, die Häftlinge glauben zu machen, sie wolle sich ihnen anschließen und ebenfalls aus dem Gefängnis abhauen. Das nehmen die ihr zunächst nicht ab, aber die Spinne kann sie dann doch bluffen, indem sie ihnen vorspielt, ihr sei völlig egal, was aus Stacy wird. Die Gauner drängen sie daraufhin dazu, beim Ausbruch voranzugehen. Die Spinne bahnt sich durch ein hohes Fenster ihren Weg ins Freie und gibt vor, einen Weg über die Gefängnismauer zu suchen. Die Häftlinge sollen derweil ihre Geisel einsetzen, um aus dem Gefängnisgebäude herauszukommen.

Die Spinne dringt in einen Wachraum ein, überwältigt das Personal und nutzt die Gelegenheit, Tante May anzurufen. Da sie ihr aber nicht sagen kann, wo sie steckt, gelingt es ihr nicht, sie zu beruhigen. Sie konzentriert sich also wieder auf den Ausbruch. Dazu reißt sie den Sicherungskasten aus der Wand. Überall in dem Knast wird es stockfinster (und Mooney kann mit seinen dramatischen Hell-Dunkel-Kontrasten glänzen). In der Dunkelheit überwältigt die Spinne einen Ausbrecher nach dem anderen. Aber als die Notaggregate anspringen und es wieder hell wird, merkt der Anführer, was los ist, und will sich die Spinne vom Hals halten, indem er Stacy umzubringen droht. Die Spinne überwältigt ihn jedoch, indem sie ihm Netzflüssigkeit in die Augen sprüht. Stacy fordert die Spinne auf, sich einem Gerichtsverfahren zu stellen, aber die macht sich davon. Die Polizei findet den befreiten Polizeioffizier. Jameson kommt hinzu und beschuldigt die Spinne wieder mal aller möglichen Schurkereien. Deren größtes Problem ist: Wie soll sie Tante May erklären, wo Peter Parker gesteckt hat? Und als nächstes kommt Mysterio, ein aus Ditko-Zeiten bekannter Finsterling.

Die Story ist durchweg packend. Die kleinen Ungereimtheiten fallen nicht sehr auf. Trotzdem will ich sie mal nennen: Welche Grundrechte erlauben eigentlich jemandem, eine Maske zu tragen? Ich mußte ein wenig an das heute aktuelle Verschleierungsverbot denken. Ist es üblich, daß das Gefängnishospital nicht geschlossen ist? Die Spinne braucht jedenfalls nur aus ihrem Bett aufzustehen, um sich frei im Gefängnis bewegen zu können. Außerdem: So sehr JJJ bei der Spinne alles zu ihren Ungunsten auslegt, ist Captain Stacy umgekehrt ziemlich vertrauensselig, wenn er ihr sofort abnimmt, daß sie den Ausbrechern nur etwas vorgespielt hat und in Wirklichkeit ihn immer retten wollte. Beinahe überflüssig zu erwähnen, daß Norman Osborn auch in dieser Ausgabe wieder darüber nachgrübelt, was es mit dem Grünen Kobold auf sich hat – ich würde sagen: Hoffentlich erscheint „Spectacular Spider-Man“ nun bald mal…

In diesem Heft bringt die Williams-Redaktion die Diskussion über den „Fall Roter Wächter“ ins Rollen. Es handelt sich um einen kommunistischen Bösewicht, und es geht darum, ob Mitte der 1970er Jahre noch Geschichten aus der Hochphase des Kalten Krieges unbearbeitet erscheinen sollen. Im letzten MMT-Porträt wird Marie Severin vorgestellt, die gerade „Aquarius“ zeichnet. Diese Serie hätte ich gern weiterverfolgt; es wären ja noch unzählige Marvel-Künstler abzuhandeln gewesen, vielleicht auch mal Jim Mooney. Die Monatsvorschau auf der Rückseite zeigt schon das arg zusammengeschrumpfte Programm des kommenden Monats; der Leser erfährt im redaktionellen Teil nichts Weiteres. Auf Seite 2 gibt es statt Checkliste wieder, wie schon gehabt, die Sea-Monkeys- und Marken-Paul-Anzeigen.
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Alt 29.09.2018, 21:13   #345  
Peter L. Opmann
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Beiträge: 2.296
Spinne (Williams) 67

Erscheinungstermin: 9/1976

Originalausgabe:
1) Amazing Spider-Man # 66
2) Submariner # 9

Story-Titel:
1) Wahnsinn bringt Mysterio!
2) ohne Titel (Der Zauber der Schlange!)

Original-Storytitel:
1) The Madness of Mysterio!
2) The Spell of the Serpent!

Zeichnungen:
1) John Romita / Don Heck / Mickey Demeo (= Mike Esposito)
2) Marie Severin / Dan Adkins

Text:
1) Stan Lee
2) Roy Thomas



Jetzt blicke ich durch. Ich habe mich nun mal über „Spectacular Spider-Man“, das Magazinprojekt, informiert. Band 1 erschien im Juli 1968, Band 2 (mit dem Grünen Kobold) im November. Zeichner war jeweils John Romita, Inker Jim Mooney. Sicher hatte Romita deshalb wenig Zeit für die Heftserie ASM. Wir sind jetzt bei der „Spider-Man“-Ausgabe, die im November herauskam. Da „Spectacular Spider-Man“ nur zwei Ausgaben erlebte, konnte Romita also zu ASM zurückkehren. Don Heck wurde nicht mehr gebraucht, Esposito (wohl wegen guter Erfahrungen) durch Mooney ersetzt. Hier ist nun aber noch einmal für ein Heft das Team Romita – Heck – Esposito am Werk; wie es dazu kam, weiß ich nicht im einzelnen. Diese „Mysterio“-Nummer kenne ich durch einen Superband. Ich finde, es ist noch einmal eine schwächere Ausgabe – nicht nur, was die Grafik betrifft. Auch die Story überzeugt im Kern nicht.

Das Problem liegt in meinen Augen in der Figur des Mysterio. Mit einem Vernebelungstrick bricht er aus seiner Zelle aus, und er scheint nichts anderes im Sinn zu haben, als Rache an der Spinne zu nehmen. Als Peter Parker zufällig einen Auftritt von ihm mitbekommt (wir erinnern uns: New York ist ein Dorf), fragt er sich zu Recht: „Was will er?“ Mysterio hielt sich schon bei seinem Debüt (in „Spinne“ # 16) für einen Meisterzauberer, ist aber eigentlich nur ein Filmtechniker, der sich mit Spezialeffekten auskennt. Jetzt hat er immerhin einen mit „psychedelischer Kraft“ aufgemotzten Helm, aber eigentlich müßte er wesentlich kleinere Brötchen backen, zumal die Spinne weiß, daß bei ihm alles Trick und Illusion ist. Er behauptet jetzt zwar, er könne in der Stadt ein unbeschreibliches Chaos anrichten, aber wie soll das eigentlich gehen? Am Ende tut er das auch nicht, sondern beeindruckt die Spinne vielmehr mit einer Gaukelei.

Wir haben hier wieder einen Zweiteiler vor uns. Daher läßt Stan Lee viel Raum für Szenen aus Peter Parkers Privatleben. Nach der Beinahe-Niederlage gegen den Geier und seinen Aufenthalt im Gefängnislazarett kehrt er als Spinne auf das Dach des Daily Bugle zurück, wo er seine Kleider und seine Kamera zurückgelassen hatte. Alles glücklicherweise noch da. Dann schläft sich Peter erstmal gründlich aus, bemerkt, daß seine Wunden schon weitgehend verheilt sind, und kehrt zum Bugle zurück, um sein Verhältnis zu Jonah Jameson zu verbessern. Der schmeißt ihn allerdings raus – in seinen Augen hat sich Parker dünne gemacht, als die Spinne gegen den Geier kämpfte, und das ist für ihn unverzeihlich. Kurz darauf werden ihm allerdings die Fotos des Ersatzfotografen geliefert: Vor Angst hat der das Wesentliche nie aufs Bild bekommen. Trotzdem: Peters Honorar ist passé; er sieht sich gezwungen, sein Motorrad zu verkaufen, und das weit unter Wert.

Dann folgt die zufällige Begegnung mit Mysterio. Peter will sich rasch in die Spinne verwandeln und ihn verfolgen, aber dann denkt er sich: Wenn er sich mit Superschurken prügelt, bringt ihm das immer nur Ärger ein – er will jetzt lieber sowas wie Dienst nach Vorschrift machen, also nur eingreifen, wenn konkret Gefahr droht. Darauf kommt es zu einer zweiten, diesmal erfreulicheren zufälligen Begegnung: Gwen Stacy entdeckt ihn in der Menge und erklärt ihm, sie habe ihm alles vergeben. Es folgt eine Seite Süßholzraspeln. Gleichzeitig treffen sich Captain Stacy und der Lokalchef des Bugle, Joe Robertson, und tauschen ihr Wissen über die Spinne aus. Beide vermuten, daß sie denjenigen, der sich hinter der Maske verbirgt, kennen. Peter findet seinen Kumpel Harry in verstörtem Zustand vor. Harrys Vater, Norman Osborn, ist verschwunden. Am Ende sehen wir, daß er sich in den Grünen Kobold verwandelt hat. Direkt in dem Comic wird offenbar nicht darauf hingewiesen, daß dieser Erzählstrang nun in „Spectacular Spider-Man“ weitergeführt wird.

Peter ist beim Haus von Tante May angekommen und will ihr nun erklären, warum er tagelang verschwunden war. Da hört er von außen ihre erregte Stimme und drückt die Haustür ein. Es ist aber gewissermaßen blinder Alarm: Tante May hat einen Fernsehbericht über Mysterio gesehen und sich darüber maßlos aufgeregt; es droht wieder mal der Herzkasper. Das bringt Peter endlich dazu, ihm als Spinne gegenüberzutreten. Sie findet ihn, wie vermutet, in einem alten Filmstudio. Mysterio nebelt den ganzen Raum ein, um sich die Spinne so vom Leibe zu halten. Schließlich beschießt er sie mit einer nicht näher bezeichneten Kanone. Wir haben zu Beginn des Comics bereits gesehen, daß er ein Modell eines Vergnügungsparks gebaut hat. Nun findet sich die Spinne plötzlich in dieser Kulisse wieder und ist anscheinend auf die Größe einer Maus geschrumpft worden und sieht sich einem riesigen Mysterio gegenüber.

Ein starkes Bild, aber diese Story habe ich schon als Jugendlicher den Machern nicht so richtig abgekauft. Denn Mysterio hat nicht die Fähigkeit, Menschen zu schrumpfen, dafür ist er als Illusionist bekannt, eigentlich nur als Tricktechniker. Aber schön, warten wir mal den zweiten Teil ab.

In dieser Ausgabe ist nun die Monats-Checklist abgedruckt; es gibt offenbar nichts Besonderes zu vermelden, abgesehen davon, daß es bald ein Marvel-Riesenposter geben soll. Hinten ist allerdings eine Erklärung der Redaktion abgedruckt, die zugegeben einem Marvel-Fan an die Nieren geht: „Liebe Freunde, niemals zuvor haben wir den Text einer Seite nach so langem Zögern und mit so schwerem Herzen geschrieben. Wir sind von dem, was wir Euch mitzuteilen haben, ebenso überrascht und getroffen wie Ihr. Heute, da wir diese Zeilen schreiben, ist wohl der schwärzeste Tag in der deutschen Marvel-Geschichte. Und sicher ein schwarzer Tag für alle Comic-Fans, gleich welchen Alters. Sechs Marvel-Titel und ,Die grüne Laterne' erscheinen in diesem Monat zum letzten Mal.“

Laut dem Editorial wurden die Hefte zu wenig gekauft; es fällt das Wort von der „chronischen Taschengeldknappheit“. Die Leser hätten „anderen Titeln den Vorzug gegeben“. Immerhin wird noch der Rest von „Submariner“ # 9 gebracht. In anderen Ausgaben endet die Zweitgeschichte nach meiner Erinnerung auch mitten in der Story.

Geändert von Peter L. Opmann (29.09.2018 um 21:21 Uhr)
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Alt 05.10.2018, 22:48   #346  
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Spinne (Williams) 68

Erscheinungstermin: 10/1976

Originalausgabe:
1) Amazing Spider-Man # 67
2) Journey into Mystery # 116

Story-Titel:
1) Eine Spinne zerquetschen!
2) Zweikampf der Götter!

Original-Storytitel:
1) To squash a Spider!
2) The Trial of the Gods!

Zeichnungen:
1) John Romita / Jim Mooney
2) Jack Kirby / Vince Colletta

Text:
1) Stan Lee
2) Stan Lee



Actionreich wird der Zweiteiler zuendegeführt. Dabei kann man leicht übersehen, daß die Story keinen rechten Sinn ergibt. Die Spinne wurde auf Westentaschenformat verkleinert und befindet sich in einem Vergnügungspark, den sie vorher als Modell gesehen hat. Mysterio ist hinter ihr her, um sie wie ein richtiges Krabbeltier plattzukloppen, oder er läßt sie in diverse Fallen tappen. Weder wird so richtig klar, was da tatsächlich vorgeht, noch, ob die Spinne die Tricks durchschaut oder nicht. Aber es scheint ohnehin, als habe Stan Lee seinen Helden nur einer Reihe von Gefahren aussetzen wollen, um zu verfolgen, wie sie sich jeweils im letzten Moment in Sicherheit bringt. Am Ende, das ist lange absehbar, durchschaut sie Mysterio und macht ihn unschädlich. Immerhin sind die Zeichnungen deutlich besser als im vorangegangenen Heft, da sie nun wieder von Romita und Mooney stammen.

Bei der Inhaltsangabe kann ich mich kurz fassen. Die Spinne landet in einem Spiegelkabinett, wobei sie die Spiegel nicht zerschlagen darf, weil sie mit Gift präpariert sind; wie in „Grube und Pendel“ wird sie von einem schwingenden Fallbeil bedroht, gerät in die Fänge eines Meeresmonsters, muß einem riesigen Wurfmesser ausweichen und sich zwischendurch immer wieder des für sie riesenhaften Mysterio erwehren. Zunächst fällt ihr auf, daß er sie nicht zu Atem – und offenbar zum Nachdenken – kommen lassen will, aber rätselt doch eine Weile, was Mysterio im Schilde führt. Dann entdeckt sie sein Versteck in einem auffällig beleuchteten (warum eigentlich?) Turm. Als sie sieht, daß der Mysterio am Steuerpult genauso groß ist wie sie, durchschaut sie das Spiel endlich. Wir Leser dagegen nicht. Möglich wäre gewesen, daß Mysterio mit vergrößerten Kulissen arbeitet, um der Spinne zu suggerieren, sie sei winzig klein. Tatsächlich hat er, laut Spinne, „posthypnotische Suggestion“ angewandt, und irgendwas steckte schließlich in seinem Helm, wie im ersten Teil zu erfahren war. Es ist also die von Lee schon des öfteren verwendete Hypnose, begrifflich etwas aufgemotzt, die aber die Spinne durch Überlegung letztlich doch überwunden hat.

Ein bißchen Soap Opera hat die Geschichte auch noch zu bieten: Tante May sorgt sich so sehr – freilich ohne konkreten Grund – um ihren Neffen Peter, daß der Arzt kommen und ihr bescheinigen muß, ein Herzinfarkt stehe unmittelbar bevor, wenn sie sich nicht extrem schont. Jonah Jameson will die Story vom Kampf der Spinne gegen Mysterio. Öffentlich geworden ist davon aber bisher nichts, so daß Joe Robertson beschließt, Captain Stacy um Rat zu fragen. Seinen wohl ersten Auftritt hat Robertsons Sohn Randy, der im nächsten Heft in Studentenproteste, damals noch etwas äußerst Verwerfliches, verwickelt werden wird. Ansatzweise originell ist das Ende. Der besiegte Mysterio fleht die Spinne an, ihn mit ihren Sprüchen zu verschonen. Sie gibt zurück: „Und ich glaubte, ich sei so redegewandt! Oh, ja – man kann nicht alles haben!“ Im letzten Bild schwingt sie über Protestplakate hinweg. Hat dieses Bild 1968 bereits für Dramatik gesorgt? Kaum zu glauben.

Da ich das immer verfolgt habe: Die Marken-Paul-Werbung ist nicht mehr da (wohl weil es nur noch drei Marvel-Titel gibt plus „Horror“ und zum letzten Mal „Planet der Affen“). Dafür kann jetzt die Check-Liste mit einer halbseitigen Sea-Monkeys-Anzeige kombiniert werden. Die Redaktion bringt eine diesmal wieder ziemlich kontroverse Leserbriefseite, die allerdings vor der Einstellung von sechs Titeln zusammengestellt worden ist. Denn ein Leser beschwert sich über die mystisch-verspielte Sprache von Dr. Strange. Das sei in US-Original noch viel schlimmer, heißt es. Sieglinde bemängelt das „billige Papier“ und wirft Williams vor, nur Geld verdienen zu wollen. Christian wünscht sich noch viel mehr US-Titel wie „Sgt. Fury“, „Marvel Team-up“, „Werewolf by Night“ und „Howard the Duck“. In zwei Briefen werden einmal die Kurzgeschichten in Dracula und Frankenstein kritisiert (weil noch aus den 50er Jahren) und einmal gelobt. Schließlich geht es noch um den Phasenvertrieb, der dafür gesorgt hat, daß manche Leute von den Superbänden (von denen sich die Redaktion allerdings distanziert), „Kung Fu“ und dem „Marvel-Kalender“ (letzteren habe ich auch nie gesehen) überrascht wurden. Die Briefe sind wie ein Nachhall auf die glorreiche Williams-Marvel-Zeit.

Geändert von Peter L. Opmann (05.10.2018 um 22:53 Uhr)
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Alt 07.10.2018, 16:47   #347  
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Spinne (Williams) 69

Erscheinungstermin: 10/1976

Originalausgabe:
1) Amazing Spider-Man # 68
2) Journey into Mystery # 116

Story-Titel:
1) Unruhe an der Uni!
2) ohne Titel (Zweikampf der Götter!)

Original-Storytitel:
1) Crisis on Campus!
2) The Trial of the Gods!

Zeichnungen:
1) John Romita / Jim Mooney
2) Jack Kirby / Vince Colletta

Text:
1) Stan Lee
2) Stan Lee



Es wird spannend für mich. Hier beginnt der Mehrteiler, den ich zwei Ausgaben später dann auch mitgelesen habe; wie schon erwähnt, stieg ich mit „Spinne“ # 71 endgültig in die Serie ein und verfolgte sie bis zu ihrer Einstellung. Mein Eindruck der „Spinne“ rührte zu dieser Zeit von Heften aus dem 30er oder 40er Nummernbereich her. Das war nun etwas ziemlich anderes. Dabei spielte die Mitwirkung des Inkers Jim Mooney eine wichtige Rolle, was das Artwork von John Romita nicht abwerten soll. Aber neu ist auch, daß Stan Lee hier eine Handlung eröffnet, die sich über acht Ausgaben hinziehen wird. Kein Wunder, daß ich dranblieb.

Wie mag das in der zweiten Jahreshälfte 1968 gewesen sein, als dieser Comic in USA produziert wurde? Lee hatte zwei Grundmotive, von denen er wohl nur eins aufs Cover bringen konnte. Zum einen taucht Kingpin wieder auf; er ist mit Hilfe von Spezialisten hinter einer antiken Tontafel her, deren Geheimnis wir noch nicht erfahren. Zum anderen macht Lee eine superhelden-untypische Erscheinung zum Thema: die Studentenproteste, die 1968 die Menschen in den USA ziemlich aufgeschreckt haben müssen. Offenbar so sehr, daß Kingpin (zunächst) vom Cover verbannt wird. Die außer Rand und Band geratenen Studenten waren wohl spannender.

Die Studentenproteste stehen aber nicht am Beginn; davon war ja andeutungsweise im vorigen Heft schon etwas zu sehen. Zuerst blicken wir in die Unterwelt-Zentrale des Kingpin. Der betrachtet ein Bild der erwähnten Tontafel und läßt sich von einem Experten namens Wilson darüber informieren. Auf ihr eingraviert: „das größte Geheimnis aller Zeiten“. Unzählige Männer seien ihretwegen gestorben, fügt Wilson hinzu, aber sie sei noch nicht entziffert. (Woher weiß er also, daß das nicht bloß ein frühgeschichtlicher Einkaufszettel ist?) Und: die Spinne werde aufpassen, daß sie nicht geklaut wird. Kingpin wird wütend und vermöbelt erstmal sechs seiner Leibwächter.

Nun zurück an die Uni. Geschickt knüpft Lee eine Verbindung: Hier ist die Tafel gerade ausgestellt. Das Gebäude soll nach dieser Präsentation zur Luxusherberge für Ehemalige werden. Die Studenten wollen dagegen, daß hier Unterkünfte für Bedürftige entstehen. Darüber wird Peter Parker von einem Mini-Malcolm X namens Josh und Joe Robertsons Sohn Randy aufgeklärt. Die Studenten wollen auf die Straße gehen und ihre Forderung durchdrücken. Peter hat allerdings „keine Zeit“ mitzumarschieren.

Während vor der Halle eine Demo stattfindet, nutzt Kingpin die allgemeine Aufregung, sich die Tafel unter den Nagel zu reißen. Weil er Randy bedroht, verwandelt sich Peter in die Spinne. Als die Studenten mit ihren Protestplakaten auftauchten, wollten die Wachen bereits mit Waffengewalt vorgehen. Kingpin setzt sie nun mit Betäubungsgas außer Gefecht und will mit der Tafel unterm Arm abhauen. Die Spinne stellt sich ihm in den Weg, aber mit einem Energiestoß aus seinem Spazierstock bringt Kingpin eine Wand zum Einsturz, und die Spinne muß alle Kräfte aufbieten, damit Randy nicht erschlagen wird. Der Kingpin kann vorerst fliehen.

Man merkt beim Lesen, daß es noch keine großen Erfahrungen mit dem Umgang mit Demonstrationen gibt. Die Polizisten sind schnell bei der Hand, überhart zu reagieren. Andererseits war die Demo offenbar nicht angemeldet. Stan Lee rückt sie in die Nähe des Verbrechens, denn so hat Kingpin leichtes Spiel mit der Tafel. Es fällt auch auf, daß Peter Parker geflissentlich nicht in Verbindung mit den Studentenprotesten gebracht wird. Und seltsam: die Rädelsführer (wenn ich sie mal so nennen darf) sind Schwarze. Der Gesamteindruck: eine Demonstration wird im Graubereich zu Straftaten angesiedelt – weil das in USA damals wohl allgemeine Meinung war.

Abgesehen von den zeitbedingten Besonderheiten wird das alles recht spannend erzählt. Nebenbei geht die Versöhnung von Peter und Gwen weiter. Nachdem Norman Osborn von der Bühne abgetreten ist, baut Lee in einer Szene einen Gegensatz zwischen Jonah Jameson und Joe Robertson auf. Robertson verteidigt Peter Parker, der vom Kampf der Spinne gegen Mysterio wieder mal keine Fotos geliefert hat, und sorgt sich um seinen Sohn Randy. Am Ende beteuert er die Unschuld der Studenten, die nun erstmal in den Knast wandern (wegen des Diebstahls der Tafel, nicht primär wegen der Demo – immerhin).

Marken-Paul hat doch noch nicht das Feld geräumt. Nun ersetzt seine Mini-Anzeige wieder die größere der Sea-Monkeys. Anscheinend hatte Williams Spielräume, die Anzeigen über den Monat verteilt zu platzieren. Die Checkliste wird nicht geopfert. Es gibt auch wieder die Monatsvorschau auf dem Backcover. Sonst fehlen aber redaktionelle Seiten in diesem Heft.

P.S.: Zum ersten Mal entdecke ich auf dem Cover eine Romita-Signatur - etwas versteckt auf einem Protestplakat.
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Alt 08.10.2018, 09:00   #348  
Marvelianer
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Zitat:
Zitat von Peter L. Opmann Beitrag anzeigen
Schließlich geht es noch um den Phasenvertrieb, der dafür gesorgt hat, daß manche Leute von den Superbänden (von denen sich die Redaktion allerdings distanziert), „Kung Fu“ und dem „Marvel-Kalender“ (letzteren habe ich auch nie gesehen) überrascht wurden. Die Briefe sind wie ein Nachhall auf die glorreiche Williams-Marvel-Zeit.
Der Marvel-Kalender (Postkarten) erschien Ende Sept. 1975 zeitgleich mit dem Tarzan - Kalender und Dick & Doof - Kalender die drei Kalender waren für das Jahr 1976, die Kalender wurden gleichzeitig an ausgewählten Kiosken bundesweit ausgeliefert, also kein Phasenvertrieb. - Hier ist der Dick & Doof Kalender 1976 kurios der auch der Seltenste dieser Drei ist denn die Comicserie endete im Nov.1975.

Ebenso unterlagen die Kung Fu und die Tarzan Taschenbücher nicht dem Phasenvertrieb.

Geändert von underduck (08.10.2018 um 11:28 Uhr) Grund: Zitat eingebaut
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Alt 08.10.2018, 09:14   #349  
FrankDrake
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Mein Lieber, das mit dem zitieren musst Du noch üben.

Mehr als ein Westfale kann der Mensch nicht werden!
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Alt 08.10.2018, 09:21   #350  
Peter L. Opmann
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Aber sonst ist der Beitrag ganz brauchbar. Danke!
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