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Alt 26.03.2020, 14:59   #1976  
Unbreakable Cosmo
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2020 Force Works #1 (Marvel, 2020)

War glaube ich mal früher die Nachfolgereihe West Coast Avengers oder War Machine.
Jetzt ist es ein Spin Off von "Iron Man 2020".

Es fühlt sich zuerst gut an, Figuren wie USAgent, Gauntlet und Solo wieder zu sehen. Aber die Story von Arno gegen die Roboterrebellen interessiert mich gar nicht.
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Alt 26.03.2020, 17:43   #1977  
LordKain1977
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Nr. 134 Old Man Logan - Der letzte Ronin

Old Man Logan wurde aus der Zukunft in die Gegenwart der Marvel-Welt zurückversetzt. Hier hat der die Chance, den Aufstand der Superschurken zu verhindern, der die Welt verwüsten sollte. Seine Jagd auf Lady Deathstrike führt ihn nach Japan und in die Fänge des Silent Order. Doch Logan ist diesen geheimnisvollen Kriegsmönchen bereits begegnet – in der Zukunft, aus der er stammt. Seltsamerweise scheinen auch die Mönche dies zu wissen – und das ihr Gegner nichts als Verderben mit sich bringt.

Die direkte Fortsetzung zum Band Berserker ist ganz gut geworden. Die Zeichnungen gefallen weiterhih und das geschehen weiss einen bei der Stange zu halten auch wenn das Ende sich ein wenig holprig anfühlt. Wer gefallen an den vorigen Ausgaben, bzw. dem Band 133, hatte darf und kann hier ohne Sorgen zugreifen.
Fazit: 7,5/10
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Alt 27.03.2020, 00:03   #1978  
God_W.
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Schon lange keinen Ausflug nach Fernost mehr gemacht und da ich ja nicht immer nur Taniguchis lesen kann hab ich mal einem für mich neuen Mangaka eine Chance eingeräumt.

BLAME! Master Edition 1

Ich habe mich vorab ganz bewusst so gut wie gar nicht über BLAME! Informiert, wollte mich quasi überraschen lassen. Auf der Suche nach neuen Manga, die in mein Beuteschema passen könnten habe ich natürlich schon mitbekommen, dass Tsutomu Niheis Werk von vielen als Meisterwerk oder moderner Science-Fiction-Klassiker betitelt wird und im Genre des Cyberpunk angesiedelt ist. Mir als ‘82er Jahrgang wurde das Subgenre des Cyberpunk mit Ridley Scotts Blade Runner Adaption ja sozusagen in die Wiege gelegt, also war es klar, dass ich auch so ein hochgelobtes Werk wie BLAME! Mal in Angriff nehmen muss. Also los.

Wham! Wahnsinns Optik, Mörder-Speed und ganz ganz viele Fragezeichen! So könnte man mein erstes BLAME!-Erlebnis zusammenfassen. Das herausragende Artwork in Hochglanzoptik ist irgendwo zwischen Matrix und H. R. Giger angesiedelt und das enorme Tempo, welches zu großem Anteil vermutlich auch dem weitgehenden Nichtvorhandensein von Text geschuldet ist, erinnert mich an den ersten Akira-Band. Kernfigur ist ein Junger Typ namens Killy und der kämpft sich in einem riesigen Bunker/Hochhaus/Sci-Fi-Knast/Megacity-Gebäude/Hive-Gebilde WASAUCHIMMER von Stockwerk zu Stockwerk um Menschen mit sogenannten Netzwerkgenen zu finden. Was der Sinn dahinter ist, wie diese Welt tatsächlich aufgebaut ist, wie es dazu kam (sollte es denn wie vermutet in der Zukunft spielen), welche von den Wesen, die sie bevölkern die Guten und wer die Bösen sind? Keinen blassen Schimmer! Fragen über Fragen, und das sind nur ein paar wenige der ganzen Fragezeichen, die über meinem Kopf beim Anschauen (lesen kann man das ja fast nicht nennen) aufgeploppt sind. Aber schlimm war das nicht, im Gegenteil! War ein echt cooles Actionfeuerwerk, ein überraschendes Erlebnis und ein optischer Leckerbissen vom allerfeinsten! Das hilft natürlich alles nix, wenn die Geschichte sich hinten raus nicht entwickelt und keine Erklärungen und Überraschungen zu bieten hat. Das werden ja allerdings erst die nächsten Bände zeigen, was eine Bewertung dieses Starters echt schwierig macht. Ich geb jetzt einfach mal eine gut gemeinte…
7/10
Sollte sich das hinten raus als Luftnummer mit optischen Reizen entpuppen könnte das aber auch schnell auf 4-5 absacken, oder bei grandioser Pointe in Richtung Meisterwerk aufsteigen. Ich bin echt gespannt!


Sláine 2 - Drachenbeute

Ja, ich hatte mit Band 1 dermaßen viel Spaß, und bin gerade irgendwie im „Barbarenmodus“, also ließ ich nicht allzu viel Zeit vergehen und habe schleunigst zu Band 2 gegriffen.

Erster Kommentar meiner Frau: „Ich denke Du liest was keltisches?“
Ich: „Ja, Sláine ist ein mystischer Keltenkrieger.“
Sie: „Weshalb ist dann Jack Nicholson mit – Hier ist Johnny! – auf dem Cover?“
Ich: AUGENROLL

OK, ein bisschen hat sie vielleicht Recht, aber natürlich habe ich mich dennoch voller Elan auf die Lektüre gestürzt. Los gings ganz Genretypisch mit der ziemlich cool erzählten „Creature of the Month“-Story Der Gestaltwandler. Gezeichnet wurde diese, wie „leider“ auch der folgende Mehrteiler Himmelswagen von Mike McMahon, dessen Artwork mir im ersten Band am wenigsten zugesagt hat. Wie in der Rezi zum Erstling schon erwähnt ist das natürlich Geschmackssache und grundsätzlich jetzt auch kein Beinbruch, denn der Stil an sich passt irgendwie schon ganz gut zu Sláine, trifft halt nur nicht meinen Geschmack.

Was aber sehr meinen Geschmack trifft ist der weitere Fortgang der Geschichte, schon mit bereits erwähntem Himmelswagen. Hier haben wir nämlich den ersten größeren Storybogen, der so richtiges Abenteuerfeeling im Sinne einer großen Reise aufkommen lässt. Luftschiffe, Piraten, große Zauber und gefährliche Gegner. Da wird schon echt viel geboten, was das Fantasy-Herz begehrt, allerdings bekommen auch die Charaktere so nach und nach etwas mehr Tiefe, Widersacher, die uns scheinbar noch länger begleiten werden, werden etabliert und im Gegensatz zu „Standard-Fantasy“ schwingt da immer eine dicke Prise respektloser und frecher Sláine-Humor mit.

Der Himmelswagen leitet dann auch direkt nahtlos in den finalen und namensgebenden Storybogen [b]Drachenbeute[/] über, der zu meiner großen Freude wieder von Massimo Bellardinelli auf die Seiten gebracht wurde. Das nicht nur coole, sondern auch mit einigen Innovation aufwartende Drachendesign bringt der gute Mann perfekt zur Geltung und auch die so langsam anziehende Gewaltschraube macht mir echt Spaß. Waren die brutalen Szenen in den ersten Geschichten doch eher im Rinnstein, also im Off zwischen den Panels untergebracht, so bekommt man spätestens jetzt auch ab und an mal etwas barbarentypischen Gore geboten. Dennoch dient das auch alles dem Erzählerischen, was durchweg äußerst unterhaltsam daherkommt. Größte Stärke sind für mich aber all die ungewöhnlichen Ideen, die in das Worldbuilding und einfach das gesamte Umfeld eingeflossen sind. Offenbar gibt es für viele dieser Ideen historische bzw. mythologische Einflüsse, die sich Mister Mills auf seine eigene, äußerst charmante Weise zurechtgebogen hat, aber da hilft der stets versierte Übersetzer beim Verständnis immer gerne nach. Das wirkt alles so kreativ und frisch, dass es eine wahre Freude ist! Allein die Drachenfarmgeschichte… Ach, ich fang schon wieder an zu spoilern. Am besten Ihr lest das Teil alle selbst! Ich mache mich demnächst auf jeden Fall mal an Band drei.
8,5/10


BLAME! Master Edition 2

In der Hoffnung einige der Fragezeichen aus dem ersten Band aufzulösen hab ich mich umgehend über den zweiten Teil hergemacht. Die Optik ist weiterhin der Hammer und die enorm dynamischen und auch vom Gewaltgrad keineswegs zimperlichen Actionszenen kommen Schlag auf Schlag. Das Tempo bleibt also weiterhin über weite Strecken enorm hoch! Zwischendrin gibt es diesmal kleine Verschnaufpausen und es werden weitere Fraktionen wie die Schutzwehr, die Elektrofischer und die Pflanzer etabliert. Manche davon scheinen uns noch länger zu begleiten, bei anderen bin ich mir nicht sicher, ob wir die nochmal wieder treffen, würde mich aber freuen.

Fragezeichen wurden allerdings genau gar keine gelöst und die Ganze Welt in der wir mit Killy und Cibo (ja, da gibt es mittlerweile einen Sidekick) unterwegs sein dürfen bleibt für mich noch enorm undurchsichtig. Was ist da bloß passiert? Und weshalb ist es so wichtig für Killy diese sogenannten Netzwerkgene zu finden? Was SIND Netzwerkgene überhaupt? Naja, mal abwarten, sind ja noch einige Bände Zeit. Die Wertung fällt aus den bei Band eins genannten Gründen vorerst natürlich genauso aus.
7/10


Batmans größte Gegner Anthologie

Na da hat Panini mit ganzen 460 Seiten ja ein richtig fettes Paket geschnürt, dass für jeden Batman Neuling (und vielleicht auch den ein oder anderen Veteranen) ordentlich was zu bieten hat. Ich als Newbie habe auf alle Fälle bei den reichlich vorhandenen redaktionellen Seiten zu den besprochenen Bösewichten eine Menge gelernt (und mich leider auch 1-2 mal gespoilert). So tragisch war das aber nicht, werde einfach versuchen dieses Wissen etwas auszublenden. Von den immerhin 32 besprochenen Gegnern des dunklen Ritters kannte ich noch nicht mal alle. Wer wissen will, zu wem es alles eine kleine Abhandlung gibt und welche Stories enthalten sind: Darf ich hier ein Bild des Inhaltsverzeichnisses posten?

Die Geschichten sind von den Erscheinungsjahren jetzt nicht so weit gefächert wie noch bei den Anthologien zu Batman oder dem Joker, aber immerhin ist von 1978 bis 2013 immerhin ein Zeitraum von 35 Jahren abgedeckt, auch wenn das Gros der Comics aus den 90ern stammt. Überschneidungen mit anderen Panini-Anthologien gibt es übrigens nicht, was natürlich auch schade gewesen wäre, aber insgesamt muss ich wirklich sagen, dass ich die Auswahl der Stories als äußerst gelungen empfinde! Ich will jetzt nicht auf jeden einzelnen Beitrag eingehen, aber das ein oder andere Highlight kann man schon hervorheben.

Des Riddlers Einsatz als Privatdetektiv in Detective Comics 822 hat mir beispielsweise äußerst gut gefallen. Genau die richtige Mischung zwischen spannender Knobelgeschichte und dem Riddlertypischen Humor. Masken (Original: Faces), die dreiteilige Two-Face Story aus den Legends of the Dark Knight hatte ich zwar im vergangenen Jahr erst gelesen, hat mir bei dieser Zweitsichtung sogar nochmal einen Tacken besser gefallen, was vor allem der Noir-artigen Optik geschuldet ist. Dazu ist die Druckqualität hier auch ein wenig besser, als noch im Carlsen Paperback „Die Insel der Freaks“.

Ein besonders erfreuliches Erlebnis hatte ich bei Catwoman 5 von 2002. Dazu muss ich sagen, dass ich diese Anthologie über einen längeren Zeitraum gelesen habe, immer mal abends eine Geschichte, und dazwischen immer komplette Bände anderer Reihen oder Einzelbände. Wie es der Zufall so wollte hatte ich da, ob meiner Vorliebe für Catwoman, gerade Band 36 der DC Graphic Novel Collection – Die Fährte der Katze - am Schlafittchen, als ich in der Anthologie zu dieser Geschichte kam. Jetzt sind in dem Band der DC Graphic Novel Collection zwei mehrteilige Geschichten von Brubakers äußerst starkem Run an der Katze versammelt, den Bauchschuss dazwischen, besagte Nummer 5 (nein, nicht der Roboter) lässt der Band aber vermissen. Da hat es ja gepasst wie die Faust aufs Auge, dass ich das fehlende Einzelheft, welches den beiden längeren Geschichten übrigens in nichts nachsteht, mit dieser Anthologie geliefert bekommen habe. Top!

Ganz stark fand ich auch meine Erstkontakte mit Bane und Killer Croc, Scarecrows „Stadt in Angst“ bot ein schönes Gipfeltreffen mehrerer Villains, Poison Ivy ist immer charmant und die Weihnachtsgeschichte mit den Gotham City Sirens sorgt für einen runden Wohlfühlabschluss. Auch beim Rest sind keine Totalausfälle zu verzeichnen, auch wenn das Artwork nicht immer meinen Geschmack getroffen hat, so zum Beispiel beim Pinguin-Zweiteiler. Aber, dass nicht jeder alles feiern kann haben solche Anthologien ja so an sich. Insgesamt bin ich von der Sammlung schwer begeistert und werde mir sicherlich so manche Leseempfehlung zu den besprochenen Charakteren, da gibt es nämlich zu jedem Gegner Batmans 2-3 weiterführende Vorschläge, zu Herzen nehmen.
8,5/10


Witchblade – Sammelband 1

Na da wurde es auch endlich mal Zeit, immerhin habe ich diesen ersten Sammelband zur Mitte der 90er Jahre beim Image Verlag erschienenen Comicserie bereits 2018(!) von meinem Weihnachtswichtel geschenkt bekommen! Die Geschenkauswahl begründete sich damals hauptsächlich, weil ich mit Spawn ja einen weiteren, halbwegs vergleichbaren Image-Titel zu meinen Favoriten zähle und zwischen den beiden, also Witchblade und Spawn, gibt es auch noch ein Crossover, welches mir der liebe Wichtel, neben einem ganzen Schwung weiterer Sachen, gleich noch dazu kredenzt hat. An dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür!

Ja, Witchblade ist ein typischer 90er Jahre Actioner in bestechender Image Optik was soviel bedeutet wie viele ikonisch anmutende Splashpages, muskelbepackte Typen und – vor allem – äußerst kurvenreiche Ladys mit Mörder-Boobs und wenig Klamotten. Na und, macht zwischendurch echt auch mal Spaß!

Was ist Witchblade? Der Comic ist eine Action-Krimi-Serie mit übernatürlichem Einschlag, die in ihrem Style und der Stimmung ein wenig an Adrian Pauls Highlander-TV-Serie erinnert, oder vielleicht auch an Streifen wie Dark Angel mit Dolph Lundgren oder Spacecop L. A. mit James Caan. Ich weiß, das ist alles schon unterschiedlich, aber die transportierte Stimmung geht bei mir irgendwie in eine ähnliche Richtung, denn da steht immer auch ein gutes Stück Detektiv- oder Polizeiarbeit im Mittelpunkt, neben den Sci-Fi oder Fantasyeinflüssen. So auch hier, denn die Protagonistin, die extrem heiße Polizistin und Kampfsportlerin Sara „Pez“ Pezzini versucht den Sumpf von New York ein bisschen sauberer zu halten. Ob sie undercover Drogendeals infiltriert, oder sadistische Serienkiller jagt, sie ist immer mit Herzblut bei der Sache.

Bei einem Ihrer Einsätze, der einen desaströsen Verlauf nimmt und für ihren Partner alles andere als gut ausgeht kommt sie vermeintlich durch Zufall mit der namensgebenden Witchblade in Kontakt. Eine mystische Waffe, ein Handschuh, der ganz besondere Kräfte verleiht und je nach Situation sogar zu einer undurchdringlichen Rüstung heranwächst. So geistert die Witchbade schon seit sehr sehr langer Zeit durch die Jahrhunderte und sucht sich in jeder Generation einen Träger, der ihrer würdig ist.

Schon ein cooles Teil, bei dem allerdings deutlich mehr Wert auf Optik, als auf Dramaturgie gelegt wurde. Langweilig sind diese ersten acht Hefte zwar nicht, aber da wäre doch noch wehr drin gewesen. Dafür ist Michael Turners Artwork schon echt stylisch, auch wenn seine Männlichen Charaktere eigentlich alle das gleiche Gesicht haben und nur an der Haarpracht auseinanderzuhalten sind. Das fand ich ab einem gewissen Punkt eher witzig als störend. Die Protagonistin ist eine coole Socke und man ist gerne mit ihr unterwegs, wundert mich nicht, dass es für Witchblade Anfang der 2000er sogar für eine kurzlebige (2 Staffeln) TV-Serie gereicht hat, die ich allerdings nie gesehen hab. Das Teil hat auf jeden Fall Spaß gemacht, auch wenn es bei weitem kein Meisterwerk darstellt.
6,5-7/10
PS: Auf das Spawn-Crossover freu ich mich jetzt auch schon sehr!

VG, God_W.
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Alt 27.03.2020, 07:21   #1979  
thepigeon
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Zitat:
Zitat von Unbreakable Cosmo Beitrag anzeigen
2020 Force Works #1 (Marvel, 2020)

War glaube ich mal früher die Nachfolgereihe West Coast Avengers oder War Machine.
Jetzt ist es ein Spin Off von "Iron Man 2020".

Es fühlt sich zuerst gut an, Figuren wie USAgent, Gauntlet und Solo wieder zu sehen. Aber die Story von Arno gegen die Roboterrebellen interessiert mich gar nicht.
Die alte Serie mochte ich. Lief leider viel zu kurz. Das klingt jetzt leider nicht so prickelnd. Ist da eigentlich Century mit im Team?
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Alt 27.03.2020, 12:35   #1980  
LordKain1977
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Zitat:
Zitat von God_W. Beitrag anzeigen
Witchblade – Sammelband 1
Wer Witchblade sagt muss auch The Darkness sagen. Jackie Estacado aka The Darkness, das Gegenstück zur Witchblade. Ich denke mal von der Reihe hast Du schon mal gehört. Falls nicht empfehle ich Dir mal einen Blick hineinzuwerfen. Mir hat The Darkness damals wesentlich besser gefallen als Witchblade (und die fande ich auch nicht schlecht).
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Alt 27.03.2020, 12:46   #1981  
pecush
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The Darkness war ja auch eine Garth Ennis (Co-)Schöpfung, den fand ich damals überragend. Darkness war ein US-Monster-Hit mit Variant-Ausgaben ohne Ende. Inhaltlich hats mich aber nicht sooo umgehauen. Die deutsche 1 müsste ich aber noch irgendwo haben...
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Alt 27.03.2020, 13:58   #1982  
God_W.
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Zitat von LordKain1977 Beitrag anzeigen
Wer Witchblade sagt muss auch The Darkness sagen...
Nee, muss ich nicht.
Ich hab noch ausreichend Lesestoff hier bzw. ist gerade auch auf dem Weg zu mir. Witchblade hab ich ja nur gelesen, weil ich das geschenkt bekommen habe (und es ein Spawn-Crossover gibt). Werde da auch keine weiteren Bände von sichten, dazu habe ich zu viele Sachen hier und auf der Leseliste, die mich mehr interessieren. War halt mal ein schöner Snack.

Und Ennis hab ich auch noch genug hier. Bin ja noch mitten in den Boys und Preacher steht auch noch komplett ungelesen im Regal.

Von den fünf aus der Rezi oben freue ich mich tatsächlich auf die weiteren Abenteuer von Sláine am meisten!
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Alt 27.03.2020, 15:35   #1983  
Dkh
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Ich habe The Witcher 1 - Im Glashaus gelesen. War eine coole Geschichte und gut geschrieben, nur die Zeichnungen konnten mich nicht durchweg begeistern. Werde aber mal dran bleiben, mit dem dritten Teil wechselt dann auch der Zeichner.
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Alt 27.03.2020, 18:37   #1984  
excelsior1166
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Die Marvel Superhelden-Sammlung Band 78 - Alpha Flight
Enthält US-X-Men No. 120 (Claremont, Byrne) und Alpha Flight No. 1-6 (inkl. Zweitgeschichten) sowie die Zweitstorys aus No. 7+8 von John Byrne.
Wunderbar, endlich konnte ich die Anfänge des kanadischen Superhelden-Teams auf deutsch in geeigneter Form lesen, die es zuvor nur in Condors Hulk-Tbs "in Kurzform" gab. Das macht sich gerade bei der für heutige Leser immensen Textlastigkeit bemerkbar...
Manche Geschichte wirkt noch etwas krude, insgesamt fühlte ich mich aber wieder bestens unterhalten. Auch die Infoseiten sind gewohnt gut.
Sehr gute 7,5/10 P. von mir.
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Alt 27.03.2020, 19:53   #1985  
LordKain1977
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X-Men - The Adamantium Collection
englisch

Fast exakt 1 Jahr hat es nun gedauert bis ich mit diesem Monstrum von Wälzer abgeschlossen habe. Ich wollte mir bewusst Zeit lassen bei diesem Brocken, auch wenn es dann doch etwas viel zu lange Pausen gab. Mir hat die Zeitreise durch die X-Men Geschichte sehr gefallen. Klar gab es die unumgänglichen Ausgaben die jeder X-Men Fan schon mal gelesen hat. Gleichzeitig hatte ich aber auch die Chance mal Klassiker im Original zu lesen, wie Days of Future Past, God loves, Man kills oder The Ties that bind. Aber auch einige Storys aus den 90ern und frühen 2000ern nach Jahren wieder zu lesen hat Spaß gemacht.
Garniert mit einer Menge Cover Art, Skizzen, Notizen und Interviews ist das schon ein richtig, richtig guter Band geworden.
Wer großer X-Men Fan ist und dem englischen mächtig ist dem kann ich nur eine Empfehlung aussprechen.
10/10
LordKain1977 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2020, 22:57   #1986  
God_W.
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Zwischen die ganzen anderen Sachen, die ich so lese schiebe ich auch immer mal wieder einen Band meines DC-Dark-Reads ein. Das waren in den letzten Tagen & Wochen diese:

https://up.picr.de/38149828zz.jpg

- Animal Man 3: Tote Welt: Das rote Reich
- Swamp Thing 3: Tote Welt: Das grüne Reich
- Justice League Dark 3: Der Tod der Magie
- Dial H – Bei Anruf Held 2: Scheibenkleister!
- Demon Knights 3: Das Blut des Grals


Es ist einfach der Wahnsinn, wie Jeff Lemire nahezu das ganze DC-Universum in seine von Blut und Gedärmen triefende Monster-Shock-Story integriert ohne, dass das irgendwie aufgesetzt oder weit hergeholt wirkt! Das Ganze ist schlüssig, hochspannend, bietet Charaktere mit denen man mitfiebert und bietet einfach grandiosen Horror für alle Fans von Invasions- oder Infektionsstories im Stil der Dämonischen, Körperfresser, dem Ding, Body Snatchers etc…. Dennoch schafft es der Autor hier und da eine Prise Humor einzustreuen und vor allem wird die Große Zusammenkunft mit Swamp Thing perfekt hergeleitet.

Und da sind wir auch schon beim dritten Swampie-Band, in dem neben Hauptautor Scott Snyder diesmal auch Jeff Lemire fleißig mitrühren durfte. Viele Köche haben in diesem Fall aber ganz und gar nicht den Brei verdorben, nein, hier geht es eher nach dem Motto „viel hilft viel“ und das im allerbesten Sinne. Das große Finale läuft ja dann parallel mit Animal zusammen (wie das passende Doppelcover schon zeigt) und ist dementsprechend richtig fett. Was mich auf dem Weg dahin aber mindestens ebenso begeistern konnte ist die Ergänzung von Alec Hollands Vorgeschichte in Swamp Thing Annual 1 von 2012, aber auch, dass Charaktere einen recht großen Fokus bekommen, die ansonsten häufig nur „Randerscheinungen“ sind. So finde ich zum Beispiel den Einsatz von Poison Ivy grandios, vor allem, weil es halt auch so logisch erscheint und wie die Faust aufs Auge passt. Insgesamt ist das Double aus Animal Man 3 und Swampy 3 einfach ein absolutes Brett!

Mit dem dritten Band der JLD ging es dann wieder an eine Reihe, die mich bislang noch nicht vollends zu fesseln wusste. Ich mach’s kurz: Das hat sich jetzt geändert. Endlich wurden die nervigen Kack-Charaktere aus dem Team gestrichen und mit Frank the Tank (also Superagent Frankenstein) stößt ein absolut cooler Sympathieträger dazu. Obendrein wissen beide Storyarcs in dem Band zu überzeugen. Ob beim „Tod der Magie“, in dem so Einiges auf humorvolle, aber auch spannende Weise auf den Kopf gestellt wird, als auch bei der Jagd nach dem geklauten Haus der Mysterien in „Horror City“, was mir noch besser gefallen hat. Ja, der Hellblazer ist noch immer deutlich anders als in seiner alten Serie, aber daran hab ich mich mittlerweile gewöhnt, damit muss man halt einfach klarkommen. Davon ab ist alles tutti und auch wenn Swampy und der Animal Man vorne bleiben, so ist die JLD mittlerweile recht dicht dran.

Band 1 von Dial H war ganz schön abgedreht und überbordend vor innovativen und schrägen Ideen? Na dann wartet mal Band 2 ab. Was Autor China Miéville in diesem Fetten Finale mit ganzen 10 US-Heften abbrennt ist ein Feuerwerk an Ideenreichtum. Da wird neben all den freakigen Superheldenideen eine ganz neue Welt erschaffen, in die unser Normalo Nelson Jent in Begleitung seiner bereits etwas gereifteren Reisebegleiterin Roxie Wald nach und nach ganz tief hineingezogen wird. Das ist auch einer der größten Pluspunkte der Serie, dass der Normale prinzipiell echt „normal“ bleibt und dadurch natürlich eine gute Identifikationsmöglichkeit bietet, das erdet den ganzen abgehobenen Plot ein Stück weit. Ich will da echt nicht viel mehr verraten, denn jede Seite sprüht vor Überraschungen, die ich niemandem verderben will. Einerseits schade, dass es das damit schon war, andererseits soll man ja aufhören, bevor sich was totgelaufen hat, also ist das hier vielleicht auch ein perfekter Abschluss.

Apropos Abschluss, abschließend kommen wir zum Finale meines bisherigen Sorgenkindes aus dem DC-Dark-Verse, den Demon Knights. Die ersten beiden Bände konnten mich leider nicht überzeugen bzw. hatten einfach zu viele Elemente, die mich persönlich einfach gestört haben. Deshalb hatte es mich auch nicht gewundert zu lesen, dass nach Band drei Schluss sein sollte, ist vielleicht allgemein nicht soo gut angekommen. Dennoch wurde der Serie kurz vor Feierabend mit Robert Venditti nochmal ein neuer Autor spendiert und was soll ich sagen? Der Mann kann es! Ich bin echt positiv überrascht und im Nachhinein doch fast ein wenig traurig, dass es gerade jetzt, wo ich mit der Truppe warm geworden bin, schon wieder vorbei ist. Wie Venditti die Charakterentwicklung vorantreibt trifft genau meinen Geschmack, die Story um die Gralssuche ist spannend erzählt, dass Avalon ein bisschen wie Wonder Womans Amazoneninsel anmutet ist echt spaßig und der Orient-Flair, den die „Stadt der Wunder“ versprüht trifft einen Nerv bei mir. Dass der komplette Band mit seinen acht Heften 30 Jahre nach den beiden ersten Ausgaben spielt ist ein intelligenter Kniff und bringt viel Freiraum im Erzählerischen, was Robert Venditti ideal genutzt hat. Sehr schön!

Ein Fünferpack, der von vorne bis hinten begeistern konnte und irgendwo zwischen sehr sehr gut und nahezu genial eingestuft werden kann, auch wenn das Artwork zumeist halt typisch „von der Stange“ daherkommt, so wird hier erzählerisch Unterhaltung vom Feinsten geboten.

VG, God_W.

Geändert von arne (28.03.2020 um 08:26 Uhr) Grund: Grafik zu breit
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Alt 28.03.2020, 07:46   #1987  
Marvel Boy
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Lego Nexo Knights Special 4 - Blue Ocean 2019

Hier geht es für mich zum ersten Mal in die Welt der Nexo Knights.
Die beiden Geschichten im Heft bilden eine Story und sind vermutlich Nachdrucke aus den alten, mittlerweile eingestellten, Magazinen die ja jeweils eine enthielten.
Inhaltlich begeben wir uns in eine Techno-Ritter-Welt mit einer realen und einer cyber Ebene. Hier tobt der Kampf gut gegen böse auf den beiden Ebenen. Jede davon hat ihre speziellen Helden und Bösewichte, sowie Gegenstände, die auch zwischen den Ebenen wechseln.
Merlok und Clay kämpfen gegen, ja, wie heist der Bösewicht eigentlich?
Die Geschichte ist dann eher schlicht erzählt, klar, das ist natürlich auch der eigentlichen Zielgruppe geschuldet. Ein bischen mehr Charm hätte es aber ruhig seien können.
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Alt 28.03.2020, 09:52   #1988  
Marvel Boy
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Die Superschurken-Sammlung Marvel / Apocalypse - Hachette 2020

Hier bekommen wir mit den ersten zwei Heften wieder ein Schmankerl der Marvelhistorie serviert, zwei frühe Hefte von X-Factor mit den ersten Auftritten von Apocalypse. Wobei der sich im ersten Heft am Ende nur mal eben im Schatten sehen läßt, typisch für die damalige Zeit.
So geht es also erstmal um eine Truppe Bösewichte und einen kraftverstärkenden Mutanten mit Suchtfaktor in verschiedenen Hinsichten, bevor im zweiten Heft Apocalypse dann richtig mit einsteigt.
Letztendlich ist es aber nur zweitrangig Apocalypse der mir in diesen Heften Spaß bereitet. Eher sind es die zwischenmenschlichen Beziehungen der X-Men, oh, verzeihung, von X-Factor die die Sache so richtig spannend machen und von denen ich gerne mehr gelesen hätte.
Auch die nachfolgende Mini um die Entstehung von Apocalypse ist ein Hochgenus.
Neben En Sabah Nur ( Apocalypse ) treffen wir auch Ram-Tut ( Kang ), ein gewisser Ozymandias ist aich dabei. Okay, dem Neueinsteiger in die Materie sagt das wohl eher weniger was, allerdings huschen die Fantastic Four auch gelegentlich mal durch die Bilder und verknüpfen so die Geschichte mit den Anfängen des modernen Marvel Universums.
Nun, mehr möchte ich nicht verraten, und das muß man auch nicht.
Der ganze Band bietet recht kurzweilige Unterhaltung und moderne Meilensteine der Marvel Geschichte.
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Alt 28.03.2020, 15:43   #1989  
Unbreakable Cosmo
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Fantastic Four - Grimm Noir (Marvel, 2020)

Ich hätte mir eine bodenständigere Kriminalgeschichte gewünscht.
Hat für mich zu viel Übersinnliches und daher brauche ich die nicht in meiner Sammlung.

Ravencroft 2 (Marvel, 2020)
Sie ist zurück. Fehlt nur noch Vermin für einen Meilen in der Marvelgeschichte.

Geändert von Unbreakable Cosmo (28.03.2020 um 19:08 Uhr)
Unbreakable Cosmo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.03.2020, 09:35   #1990  
EC-Fan
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Ich habe jetzt u. a. den Spider-Man Geschichte eines Lebens (siehe auch hier im Marvel Forum) gelesen und der Band ist wirklich großartig! Möchte ihn nochmal besonders allen empfehlen die schon seit Jahren nichts neues mehr von Spider-Man gelesen haben.
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Alt 29.03.2020, 19:20   #1991  
Daredevil333
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Zitat:
Zitat von God_W. Beitrag anzeigen
Nee, muss ich nicht.

Würde ich aber, denn die beiden überschneiden sich auch ab und zu. Allerdings sind beide nur mittelmass, finde ich.

Und Ennis hab ich auch noch genug hier. Bin ja noch mitten in den Boys und Preacher steht auch noch komplett ungelesen im Regal.

Kann mit Ennis bis heute nicht viel anfangen!!!

Von den fünf aus der Rezi oben freue ich mich tatsächlich auf die weiteren Abenteuer von Sláine am meisten!
SLAINE mochte ich dagegen sehr!!!! Ich erinnere mich an diesen blauen Kerl (Gegner). Das war ne tolle Geschichte. Ich glaube die wurde auch neu aufgelegt. Bei mir ist damals Band 1 auseinandergefallen.

Habs gefunden DIE HEXENKÖNIGIN und dann das Meisterwerk von Bisley DER GEHÖRNTE GOTT (GÖTTLICH!!!!!!)

Daredevil333 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.03.2020, 19:37   #1992  
God_W.
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Ja, der Dantes Verlag hat da eine sehr schicke Gesamtausgabe im Hardcover am laufen, die sogar vollständiger daherkommt als das englische Pendant. Ganz tolle Arbeit machen die da! Die ersten Bände sind noch in Schwarz Weiß, ab Band 5 oder 6 wird's dann farbig. Da kommt dann auch Bisleys Meisterwerk (wird zumindest gerne so betitelt). Ich habe gerade Band drei beendet, muss ich die Tage mal ein paar Zeilen zu schreiben. Aktuell ist Band acht raus und der neunte folgt noch dieses Jahr. Äußerst positiv hervorzuheben ist auch die Übersetzungsarbeit von JRN mit tollen Fußnoten bzw. Glossar, wo viele Kleinigkeiten und Hintergründe erläutert werden. Macht das ganze noch stimmiger und auch als Nichtkenner keltischer Mythologie bekommt man wirklich alles mit. Ganz großes Kino!
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Alt 30.03.2020, 03:18   #1993  
Unbreakable Cosmo
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Die alte Serie mochte ich. Lief leider viel zu kurz. Das klingt jetzt leider nicht so prickelnd. Ist da eigentlich Century mit im Team?
Der ist bis jetzt nicht dabei.
Es geht um die aktuelle Story von Iron Man 2020 wo jetzt künstliche Intelligenzen reguliert werden sollen und die mag ich leider nicht.

Ein zweiter Spin-Off wäre 2020 Machine-Man und 2020 Iron Heart steht für mich noch aus.
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Alt 30.03.2020, 05:20   #1994  
Kal-L
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Zwar nicht gestern gelesen, aber meinen Beitrag wollte ich euch hier nicht vorenthalten.

Usagi Yojimbo #7: Gen



Willkommen zurück in der Welt von Stan Sakai's Usagi Yojimbo mit 8 neuen Geschichten aus den US Ausgaben Usagi Yojimbo (1987) #32-38 und einer Story aus Critters #38

Kitsune(Kitsune)

Usagi begegnet einer sympathischen Dame und Künstlerin die ihr Publikum mit ihrer Kunst Kreisel zu drehen verzaubert. Doch wenn der Job nicht genug abwirft weiß sie wie sie sich durchschlagen kann, und das macht sie sehr geschickt indem sie Leute ausraubt und der Leidtragende ist Usagi. Was ihn in Schwierigkeiten bringt, einen Job als Tellerwäscher um seine Schulden zu begleichen und er trifft auch den unsympathischen Spieler wieder (Band 5).

Meinung: Eine vor allem komische Episode mit jede Menge Action die einfach gut unterhält.

Gaki (Gaki)

Eine kurze achtseitige Episode aus Usagis jungen Jahren bei seinem Meister Katsuichi. Über den Inhalt möchte ich nicht allzuviel verraten doch es ist eine amüsante Gruselgeschichte in der Usagi eine Lektion lernt.

Unterbrochenes Ritual (Broken Ritual)

Usagi kommt eines Abends in ein Dorf was zu jeden Vollmond vom Geist eines Generals Heimgesucht wird. Und sein Schrei versetzt die Dorfbewohner in Angst, doch warum erscheint er gerade in ihrem Dorf und was verbindet den General mit Usagis Vergangenheit.

Meinung: Eine erneute Geschichte mit Geistern da scheint Herr Sakai ein Faible dafür zu haben, bedenkt man allein den letzten Band. Doch die Story geht in eine andere Richtung da es eher um den Weg des Samurai geht und den Verlust von Ehre, eine bewegende Erzählung die zum Nachdenken anregt.

Das verwirrte Gespinst (The Tangled Skein) aus Critters #38 (2.te Story)

Kurz nach der Niederlage bei der Schlacht von Adachigahara befindet sich Usagi auf der Flucht, und dabei trifft er unbeabsichtigt auf einen Dämon der ihn im Schlaf überrascht...
Meinung: Kurze Geschichte mit einem Rückblick in die Vergangenheit und die mehr über Usagis Herrn offenbart mit einem Hauch Gruselfaktor.

Gen, Kapitel 1-3 (Gen, Part 1-3)

Usagi trifft auf seiner Reise unverhofft wieder auf Gennosuke, den er aus einer Notlage befreit, dadurch verdienen sie beide etwas an einem kleinen Kopfgeld. In einer Stadt hilft Usagi zwei Bettlern, die Dame Asano und ihr treuer Diner welche sich seit Jahren auf Wanderschaft befinden um den Mörder ihres Ehemanns zu rächen wie er von ihnen erfährt. Dabei stellt sich heraus das Gens Vater zu deren Gefolgsleuten zählte und die Dame bitter ihn um Hilfe.
Ein Angebot von dem er überhaupt nichts hält genauso wie von seinem Vater den er verabscheut. Doch ob er will oder nicht seine schmerzliche Vergangenheit holt ihn ein...

Meinung: Eine bewegende und spannend erzählte Origin Story über Gen, bei der man endlich mehr über den eigenwilligen Kopfgeldjäger erfährt, und in der man nachvollziehen kann warum er so geworden ist. Große Erzählkunst!

Kitsunes Rückkehr (The Return of Kitsune)

Der Titel verrät es schon eine erneute Begegnung mit der sympathischen Diebin, die sich mit einem Diebstahl in Lebensgefahr bringt. Und Gen und Usagi geraten dabei ebenso in Gefahr da sie ihr Helfen...

Meinung: Eine tolle Story mit Action und komischen Momenten, was vor allem der Chemie zwischen den Charakteren zu verdanken ist besonders Gen und Usagi.

Die letzte Ino-Geschichte (The Last Ino Story)

Usagi und Gen finden während eines Unwetters Unterschlupf in einer Hütte wo sie Ino Wiedersehen, der mit Bewusstlose wird von seiner Frau gepflegt. Doch ob er überlebt ist ungewiss doch die beiden wollen alles tun um ihn zu helfen...

Meinung: Ino oder auch das Blinde Schwertschwein genannt bekommt hier seine letzte dramtische Geschichte, mit einem... mehr möchte ich nicht verraten aber es war in jedem Fall spannend mit einigen Komischen Momenten besonders die Eule in der Gen ein böses Omen sieht.

Usagi Yojimbo trifft Panda Khan (Usagi Yojimbo meets Panda Khan) von Monica Sharp und Dave Garcia

Zum Abschluss gibt es wieder eine Neu Veröffentlichung welche erstmals weltweit seit Erscheinen in Usagi Yojimbo #34 (2.te Story) Nachgedruckt wurde.

Eine Kurzweilige Story in der Usagi ungewollt in eine fremde Welt teleportiert wird und wie in einem Crossover üblich kommt es zu einem Kampf zwischen zwei Helden, aufgrund von dunklen Mächten und dann arbeitet man zusammen.

Eine gute Ergänzung zum restlichen Material, auch wenn es nicht wirklich mithalten kann mit dem rest des Bandes.

Beim nächsten mal gibt es sozusagen den ersten Usagi Band welchen ich gelesen habe die Nummer #8: Im Schatten des Todes nochmals, aber das macht sicher immer noch freude.

Gestern gelesen Detektiv Conan #97

In Punko Krimi Serie liebe ich diesen Manga einfach auch wegen der über Jahrzehnte liebgewonnenen Charaktere 8 von 10 Punkte

Tomb of Dracula #12 - 16 aus dem Dracula Omnibus

Der Herr der Untoten zunächst in einer (wie das im Vorwort bezeichneten) Trilogie bei der er sich entgültig von Quincy Harker und seiner Truppe, zu der Mittlerweile auch Blade der Vampirjäger gehört, entledigen will. Und als Köder dafür entführt er die Tocher von Harker...

Aber es verläuft für Dracula nicht alles nach Plan nur bei eines kann man sich sicher sein so scheint es am Ende kommt er immer wieder zurück.

Danach gibt es noch Dracula der sich mit einem wandelnden Skelett rumschlägt und eine Episode in dem er aus seinem Tagebuch aus vergangenen Tagen berichtet.

Insgesamt ist das von Marv Wolfman und Gene Colan inszenierte Material tolle Unterhaltung in dem immer wieder neue Charaktere Hinzukommen und zumindest die Hauptfiguren entwickeln sich auch weiter. Selbst über Dracula erfährt man mehr in der Tagebuch Episode (von dem es laut Vorwort mehrere gibt).
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Alt 30.03.2020, 09:49   #1995  
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Der Mann meines Bruders # 4

Das ist der Abschlussband der Geschichte und es war eine sehr schöne. Über Schwulsein, verpasste Gespräche, Umgang als Kind damit und Familie. Auch das klare ruhige Artwork hat mir gut gefallen.

Man muss sich darauf einlassen können.

9 von 10 Tatamimatten
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Alt 31.03.2020, 00:27   #1996  
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Bei mir gibt es momentan mal wieder zwei Hauptthemen was Bücher, Comics und Filme angeht. Zum einen habe ich mit Sláine (war der Auslöser) und Conan ein etwas größeres Fass in Sachen Barbaren aufgemacht, andererseits stehen aktuell auch Vampire – allen voran Dracula – gerade mal wieder hoch im Kurs bei mir. Das hat man in letzter Zeit schon mal ab und an beim von mir gesichteten Material bemerkt, und das wird wohl auch erstmal so bleiben. Auflockerung gibt es zwischendrin aber auch immer mit etwas Abwechslung, also mal auf zum nächsten Fünferpack. Los geht’s fernab von Vampiren und Barbaren mit dem dritten Band zu einer recht rätselhaften Reihe, die sich mir bislang noch nicht wirklich erschließt.

BLAME! Master Edition 3

Weiter gings mit der optisch eindrucksvollen Tour de Force und auch wenn ich nicht wirklich behaupten kann großartig besser durchzublicken als noch in den ersten beiden Bänden, so kommt doch zu keiner Zeit Langeweile auf. Eins ist klar, unser Protagonist Killy sollte nicht allzu vertrauensselig sein, denn die Agenten der Schutzwehr können sich scheinbar sehr gut tarnen, auch in anderen Körpern. Außerdem scheinen die Siliziumwesen eine alte Rechnung mit Killy offen zu haben, was ich entweder nicht richtig mitbekommen habe, oder aber vor meinem Zusammentreffen mit Killy passiert ist. Allgemein schein mit Killys Gedächtnis auch nicht alles so astrein zu sein, aber das klärt sich hoffentlich später noch.

Interessanter wird das Ganze ab dem Auftritt von Menserv, der Vertreterin der Pflanzer, und ihrem Leibwächter Seu, den man wohl nach einem verlorenen Fight unter Inkaufnahme einiger geistiger Verluste wiederherstellen kann. Hier gibt es mal wieder einige Seiten lang ungewöhnlich viel Text und man bekommt einige wage Ideen über die Strukturen der Welt – Aber echt nur sehr sehr wage. Auf jeden Fall Kämpfen sich Killy und Cibo als Gesandte der Netzsphäre weiter durch die einzelnen Höhlen der TOA Schwerindustrie, treffen auf äußerst sympathische Feenwesen und haben recht gefährliche und brutale Kämpfe zu bestehen. Apropos Cibo, da scheint es ja auch mehr als eine zu geben? Rätsel hier und Rätsel da und zum Finale wird da auch noch eine Art Alien-Königin zusammengebastelt, die alles andere als sympathisch daherkommt. Was da wohl noch kommt?
7/10


Medieval Witchblade

Die drei Medieval Witchblade Hefte von Mai bis Juli 1996, die der Infinity Verlag hier im schicken Prestige-Format zusammengefasst hat machen einfach von vorne bis hinten gute Laune. Großer Vorteil an einer magisch-mystischen Waffe wie der Witchblade ist, dass sie im finsteren Mittelalter schon genauso existiert haben kann wie heute, und sich auch damals einen würdigen Träger bzw. Trägerin erwählen konnte. So muss man sich an keinerlei Kanon halten und kann einfach wild drauflos eine Story erzählen, wie man gerne möchte.

Diese Freiheit hat sich Star-Autor Garth Ennis dann auch genommen und die sexy Kriegerin Katarina (klar hat die wieder Überhupen) mit dem Höllenkrieger zusammengebracht, der in dieser Ära das Spawn-Kostüm übergestreift hat. Herausgekommen ist sicherlich keines von Ennis‘ Meisterwerken, aber ein spaßiges, actiongeladenes Mittelalter-Buddy-Movie mit allerlei coolen Sprüchen, fetten Fights und einem nervig-lustigen Anhängsel in Form eines übergewichtigen, und natürlich feigen, im Herzensgrunde aber gutmütigen Kneipenbesitzers. Zur Vollständigkeit geben wir noch einen abgrundtief bösen, unsterblichen Gegenspieler dazu und mixen das alles einmal kräftig durch. Voila, fertig ist ein knackig kurzer Spaßbringer, der sowohl von Spawn- als auch von Witchbladefans mal gesichtet werden sollte.
7,5/10


Batman & Dracula: Roter Regen

Von meiner zuletzt gesichteten Dracula Adaption war ich ja leider nicht so angetan (Dracula (von Pascal Croci & Francoise-Sylvie Pauly)), also habe ich mich auf die Suche nach weiteren Adaptionen mit dem Fürst der Finsternis gemacht. Mit Elseworld Batmans hab ich schon sehr gute Erfahrungen gemacht (Batman Collection: Mike Mignola), also warum sollte man den dunklen Ritter nicht auch mal mit dem blassen Zähnefletscher zusammenbringen. Ich meine, mal im Ernst, Die Fledermaus mit dem Vampir zu vereinen? Warum nur hat es bis in die 90er gedauert, bis jemand mal auf DIESE Idee kam? Aber taugt die Umsetzung auch was? Die Gefahr, dass da ziemlich lächerlicher, hanebüchener Mumpitz bei raus kommt ist ja ehrlicherweise schon recht hoch.

Da kann ich allerdings direkt Entwarnung geben. Was Doug Moench und Kelley Jones hier in düsterer Stimmung auf die Seiten zaubern ist eine perfekte Symbiose zwischen Batmans Welt und Draculas Gothic Horror. Angefangen bei der an Jack the Ripper erinnernden Anfangssequenz über den doch überraschend hohen Blutfluss bis zur grandiosen Inszenierung Gothams selbst. Irgendwo zwischen dem London aus viktorianischen Tagen, ländlichen Dörfern in den Karpaten oder auch bis in die 50er oder 70er Jahre des letzten Jahrhunderts werden allerlei Einflüsse derart stimmig zusammengebracht, dass eine herrlich entrückte, zeitlose Atmosphäre entsteht und es unmöglich erscheint festzumachen, wann das alles spielt. Elseworld allererster Güte eben. Dazu ist das Teil mit massig coolen Ideen gespickt, von denen die Vampirjägertruppe a la Blade 2 noch die unspektakulärste ist. Perfekt wird es dann, ohne spoilern zu wollen, bei der Einbeziehung Batmans und dem für mich doch überraschenden Ende. Ihr meint Begeisterung herauszuhören? So ist es!
8,5-9/10


Conan der Cimmerier: Die Königin der schwarzen Küste

Früher habe ich die Conan Streifen mit Arnie gefeiert und Fantasy lese ich auch heute ab und an noch ganz gerne, auch wenn das in jungen Jahren deutlich häufiger der Fall war. Die Omnibus-Ausgaben der klassischen Marvel Conan Stories sind ja schon seit einiger Zeit in aller Munde in der Comic-Szene, davon habe ich mich bislang aber tunlichst ferngehalten, was vor allem auch eine finanzielle Entscheidung war. Jetzt hat der Gute @JRN mich mit „seinem“ Sláine aber dermaßen angefixt, was Barbarengeschichten angeht, dass ich nicht mehr an mich halten konnte. So kam es, dass ich jetzt einige Festa-Hardcover mit den originalen Conan-Stories von Robert E. Howard hier liegen habe und neben Marvel-Material von Panini habe ich mir auch einen Schwung Alben vom Splitter Verlag besorgt, in denen jeweils eine von Howards Original-Erzählungen abgehandelt wird, und zwar immer von einem anderen Kreativteam umgesetzt. Band eins habe ich mir dann auch ziemlich zügig zur Brust genommen.

„Die Königin der schwarzen Küste“ ist die erste Story, die adaptiert wurde, auch wenn die Geschichte in Howards Schaffen an Conan eher in der Mitte anzusiedeln ist. Eine große Rolle spielt das allerdings nicht, denn wenn man dem Vorwort in der Festa-Ausgabe zu Howards originalen Conan-Erzählungen glauben kann, so sind die Stories komplett unabhängig voneinander lesbar, geradeso, als ob ein gealterter Barbar des Nachts am Lagerfeuer ab und an eines seiner früheren Abenteuer erzählt. Dabei springt er mal vor mal zurück in seiner Lebensgeschichte, geradeso wie es ihm in den Sinn kommt. Dass sich dabei so manche Übertreibung oder chronologische Ungenauigkeit einschleicht ist bei Geschichten, die über Jahrzehnte erzählt wurden ein ganz normaler Vorgang und so bleibt der Erzähler stets frei und die Erzählung kann immer frisch, frei, wild und ohne Zwang hervorkommen. Ein genialer Kniff und dazu eine herrlich atmosphärische Idee, die ich mir gerne zu Eigen mache und mich zu dem alten Recken ans Feuer setze, um seinen Geschichten zu lauschen.

Schnell wird klar, weshalb ausgerechnet die Königin der schwarzen Küste als Erstling für diese Reihe gewählt wurde. Denn genau wie in Howards Erzählung auch kann der Comic mit einem sowohl lustigen, als auch actiongeladenen Knalleffekt beginnen, der Conan und seinen rohen Charakter mit einem gewissen Unverständnis für die zivilisierte Welt perfekt einführt. Im weiteren Verlauf wird es typisch abenteuerlich mit Piraten, Monstren und dichtem Dschungel. Das will ich alles gar nicht zu detailliert beschreiben, aber es macht einfach Laune. Dazu haben wir hier gleich zu Beginn eine der scheinbar recht dünn gesäten Stories, in denen Conan eine weibliche Partnerin an die Seite gestellt wird, die ihm wirklich etwas bedeutet. Bêlit ist ein spannender, starker Charakter und es hat wohl seinen Grund weshalb die Königin der schwarzen Küste in der aktuellen Marvel-Reihe „Age of Conan“ einen eigenen Band gewidmet bekam. Allerdings habe ich jetzt schon mehrfach gehört, dass der sich wohl leider nicht so sehr lohnen würde.

Noch kurz was zum Kreativteam von Autor Jean-David Morvan und Zeichner Pierre Alary. Von Monsieur Morvan habe ich bislang noch nichts gelesen, aber er macht dahingehend einen echt guten Job, indem er sich äußerst dicht an Howards Vorlage hält. Der Comic atmet den Geist der Original-Erzählung und gibt diese wirklich sehr originalgetreu wieder, ohne an irgendeiner Stelle gekürzt zu wirken. Zu Pierre Alary hatte ich mittlerweile schon häufiger Kontakt und auch wenn mir sein Artwork zu "Moby Dick – Frei nach dem Roman von Herman Melville" extrem gut gefallen hat, so gab es bereits bei "SinBad 1-3" von Splitter ab und an Panels bei denen ich mir dachte „na, da hätte er sich aber etwas mehr Mühe geben können“. Diese haben sich hier bei Conan leider etwas gehäuft. Da gibt es einmal wunderschöne Bilder, dann aber wieder sehr fahrig wirkende, fast dahingeschluderte Panels, die durch Detailarmmut glänzen. Davon abgesehen finde ich seinen Stil grundsätzlich bei einer mit mehr Humor gespickten Abenteuergeschichte wie Sindbad etwas besser aufgehoben als am doch deutlich brutaleren Barbaren. Aber hey, das ist nun mal Geschmackssache. Bleibt eine tolle Adaption eines großen Conan-Abenteuers mit leider nur Semi-tollem Artwork.
7/10


Batman: Blutsturm

Was bleibt bei dieser Fortsetzung zu „Roter Regen“ noch groß zu schreiben? Im Prinzip gilt auch hier wieder alles Positive, was ich in meinem Text zum ersten Band bereits erwähnt habe. Dazu ist der Titel diesmal auch wirklich Programm, denn genau wie bei den grandiosen Dracula-Adaptionen der britischen Hammer-Studios, die von Teil zu Teil mehr blutige Details zeigten, wird auch hier ordentlich an der Gewaltschraube gedreht! Aufgerissene Kehlen, herausquellende Gedärme und gehäutete Mafiosi, hier geht es wahrlich nicht zimperlich zur Sache!

Zusätzlich darf der Joker mitmischen und, zu meiner ganz besonderen Freude, wird mit Selina Kyle alias Catwoman, einer meiner absoluten DC-Lieblingscharaktere in famoser Art und Weise in die sowohl spannende, blutrünstige, aber auch tragische Story implementiert. Etwas weniger romantischer Gothic-Flair, dafür deutlich mehr Gewalt und nackter Horror bringen mich bei diesem zweiten Band nochmal eine Steigerung zum starken Erstling. Das Duo Moench/Jones hat hier für mich schon vor Sichtung des Finales bereits einen absoluten Elseworld-Klassiker abgeliefert.
9/10

Das war wieder ein Fünferpack, der mich enorm begeistern konnte! Wer hier gerne mal mitliest kann sich schon drauf einstellen, dass in nächster Zeit noch mehr Vampir- und Barbarenstoff besprochen wird und bei BLAME! Geht es natürlich auch weiter.

VG, God_W.
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Alt 31.03.2020, 04:15   #1997  
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Neben den beiden (!) neuen Spidey Mexiko-Heften habe ich mir heute zwei Klassiker-Bände gegönnt:
Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung Classic XV und XVI: X-Men
Der erste Band ist anfangs nur Mittelmaß. Arnold Drake ist ein äußerst schwacher Texter, die Zeichnungen von Werner Roth und Don Heck sind mies und auch Windsor-Smith ist noch weit von späterer Zeichenkunst (Conan, Waffe X) entfernt. Einige magische Panels von Steranko eröffnen dann eine brillante Phase der X-Men-Historie. Mit Übernahme des damals schwächelnden Titels durch den großartigen Roy Thomas und den virtuosen Neal Adams wird es dann schlicht superb. Adams ist hier m.E. noch besser als in den hochgelobten Bänden der Batman Neal Adams-Collection. Und Thomas bringt plötzlich wunderschöne Texte und Tiefgang in die Geschichten. So endet Band XV famos, noch besser wird's dann im Folgeband, der fast ausschließlich Comickunst des tollen Künstlergespanns bietet. Nicht zu unterschätzen sind hier die Inks des großen Tom Palmer. Tartaglione hat beinahe die Zeichnungen von Steranko versaut, Palmer veredelt die Bilder von Adams.
Inhalt: X-Men No. 50-59 und 60-66 sowie Amazing Adventures No. 11 (Beast).
Besonderheiten zur Veröffentlichung: No. 64 erschien zuvor nur im Hulk-Tb 6 von Condor, die 66 im Condor-Spinne-Magazin 45+46, Amaz. Adv. 11 in der roten Sammlung, Band 31.
Desweiteren gab's die meisten Hefte in 2 XM-Messe-Lederbänden von Panini (XM Steranko und XM Neal Adams). Details findet Ihr in der shortbox...
Fazit: Band XV = 7,5/10 P., XVI = 9/10 P.
M.E. der beste X-Men-Run überhaupt, noch vor Wein/Cockrum/Claremont/Byrne...
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Alt 31.03.2020, 09:40   #1998  
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Das Kabinett der Wunder

Auf dem Cover steht "Skurril-Surreale Storys" von Gustavo Duarte

Kleine Geschichten mit Tieren und merkwürdigen Leuten, die ohne viel Worte auskommen und tatsächlich skurril und surreal sind. Der Protagonist der ersten erinnert mich sehr an Miraculix....
"Reißzähne" fand ich gut und verstörend.. ach eigentlich fand ich alle 10 Geschichten gut!

und ich habe gesehen, das es noch einen anderen Band gibt.. den möchte ich auch haben!


Lucifer 1 + 2

Hab die 1 zum zweiten Mal gelesen und besser verstanden als beim ersten Mal.

Sehr verstörende Geschichten um den Teufel, seine Ex und seinen Sohn und eine Holzschaufel. Düster und blutig. Gefallen hat mir Luz Suche nach einem Exil für seine Ex. Manche Zeichnungen waren für mich eher "meh" ansonsten anschauenswert.

8,5 - 9 von 10 Dämonen
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Alt 31.03.2020, 10:50   #1999  
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@Foxy Lady: Das klingt gut, den Gustavo Duarte-Band hab ich auch auf meiner Liste. Von Monster! war ich damals ziemlich begeistert, da konnte man herzhaft lachen:
https://www.comicforum.de/showthread...=1#post5596780
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Alt 31.03.2020, 17:53   #2000  
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Habe endlich, endlich mit den MotU-Giganten des Universums angefangen. Vor etwas über 30 Jahren hatte ich den Stoff das letzte mal vor Augen. Was für ein Trip down the Memory Lane! Die ersten drei Ausgaben habe ich bis jetzt gelesen und ich fühlte mich sofort wieder wie früher, als ich als siebenjähriger Bub mit großen Augen die Welt Eternias betrat. Das war ein sehr emotionales wiedersehen, daß kann ich euch sagen.
LordKain1977 ist offline   Mit Zitat antworten
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