Thema: Reprodukt
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Alt 29.05.2008, 21:11   #37  
Dirk Rehm
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Newsletter Mai 2008:

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Ausstellung von "PlusPlus Comics" im Neurotitan, Berlin

Junge Comicautoren aus Berlin und der Schweiz stellen ihre Arbeiten in der Galerie Neurotitan aus. Die Schweizer Comicgruppe Plusplus präsentiert die dritte Ausgabe der gleichnamigen Anthologie, in der Comics zum Thema "Haus" erscheinen. "PlusPlus" ist frisch gekürter Gewinner des Max & Moritz-Preises in der Kategorie "Sonderpreis für eine studentische Comic-Publikation". Und Berliner Zeichner zeigen zu diesem Anlass sowohl Originale des bereits veröffentlichten Buches "My Secret Diary" als auch ein neues Buchprojekt mit dem Titel "Blaue Flecken", das zur Ausstellung erstmalig präsentiert wird. Vernissage und Buchpräsentation finden am Freitag, den 30. Mai ab 20 Uhr statt.

Neurotitan, Rosenthalerstraße 39, D-10178 Berlin
Tel. (030) 308 725 76, Fax (030) 282 90 33
http://www.neurotitan.de
Öffnungszeiten: Mo-Sa 12-20 Uhr, So 14-19 Uhr


Fil ohne Sharkey im Mehringhoftheater, Berlin-Kreuzberg

Fil ist von Anfang bis Ende Juni mit seiner aktuellen Show "In den Augen der Medusa" im Mehringhoftheater zu sehen. Ohne Sharkey diesmal, aber dafür mit Dirk du Soleil.

"Seit 1981 – da war er 14 – zeichnet und schreibt "der scheue" bzw. "der schaue Fil" für das freundlichere der beiden Stadtmagazine. Er kommt aus dem Märkischen Viertel und tritt in seinem Nebenberuf als Performer mit der Handpuppe Sharkey häufig wochenlang im Tempodrom auf. Waren "Die drei Tornados" authentischer Humorausdruck der Generation der nun so 50-Jährigen, ist Fil dasselbe für die nun so ungefähr 40-Jährigen." – Detlef Kulbrodt, taz

Fil tritt auf vom 3. bis zum 7. Juni und anschließend noch einmal vom 10. bis zum 14. Juni – jeweils um 20 Uhr.

Mehringhoftheater, Gneisenaustr. 2a, D-10961 Berlin-Kreuzberg
Tel. (030) 691 50 99, Fax (030) 691 50 90
email: mehringhoftheater@gmx.de, http://www.mehringhoftheater.de
Jeweils Di-Sa, Einlass ab 19 Uhr


Wie kranke Ideen entstehen – Vortrag von Max Andersson an der HfG Offenbach

Am 3. Juni um 18 Uhr wird Max Andersson in der Aula der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main einen Vortrag über seine Arbeit halten. Wer also einen Einblick in das Schaffen des 1962 in Schweden geborenen Wahlberliners und Schöpfers von "Pixy" oder "Bosnian Flat Dog" nehmen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an die Studenten der HfG, sondern ist für jedermann frei zugänglich.

Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main
, Schloßstraße 31, D-63065 Offenbach am Main
Tel. (069) 80 05 90
http://www.hfg-offenbach.de


"Ich/I/Je/Io"-Release beim Druckdealer, Hamburg

Der von Anke Feuchtenberger und Stefano Ricci ins Leben gerufene Mamiverlag wird am 5. Juni seine erste Veröffentlichung "Ich/I/Je/Io" vorlegen. Die Anthologie mit einem Umfang von fünfhundert Seiten und zwei eingelegten DVDs versammelt Comics und Trickfilme von über fünfzig Studierenden der Accademia di Belli Arti di Bologna, der ESA St. Luc Buxelles sowie der HAW Hamburg. Schon seit einiger Zeit arbeiten Anke Feuchtenberger und Stefano Ricci mit ihrem Projekt "Ich/I/Je/Io" an einer Internationalisierung studentischer Arbeitszusammenhänge, unter anderem mit Vortragsveranstaltungen und Ausstellungen. Weitere Publikationen des Verlags sind in Arbeit.

Die Releaseparty findet am 5. Juni ab 20 Uhr beim Druckdealer im Hamburger Karolinenviertel statt.

Druckdealer, Marktstrasse 102, D-20357 Hamburg
Tel. (040) 49 29 78 30, Fax (040) 49 29 78 30
email: druck@druckdealer.de, http://www.druckdealer.de
Öffnungszeiten: Mo 14-19 Uhr, Di-Fr 12-19 Uhr, Sa 12-16 Uhr


NEU BEI REPRODUKT


Insgesamt fünf neue Titel sind dieser Tage in der Auslieferung, wobei von ATAKs "Kub" bislang nur 80 Exemplare im aufwändigen Siebdruckverfahren produziert wurden, die daher bis auf weiteres leider nur an Mailorderkunden weitergegeben können.


"Drei Schatten" von Cyril Pedrosa

Joachim und seine Eltern leben glücklich und zurückgezogen inmitten von Hügeln und Wäldern. Als die Schatten auftauchen, ist nichts mehr wie zuvor. Sie wirken bedrohlich, doch sich ihnen zu nähern, ist unmöglich. Joachims Eltern stehen vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens: Sollen sie versuchen zu fliehen oder sich dem Schicksal ergeben?

Als Animationszeichner für Disney hat Cyril Pedrosa an "Der Glöckner von Notre Dame" und "Herkules" mitgearbeitet und in Zusammenarbeit mit dem Szenaristen David Chauvel mehrere Bände der Serie "Ring Circus" (Salleck Publications) gezeichnet. "Drei Schatten" ist die bislang dichteste und gleichermaßen persönlichste Arbeit von Cyril Pedrosa. Zurecht wurde dieser Comic auf dem Festival in Angoulême als "Bestes Album" ausgezeichnet.

ISBN 978-3-938511-95-4, 272 Seiten, schwarzweiß, 23 x 16,5 cm, Klappenbroschur, 20 EUR
http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=305


"Mein Junge" von Olivier Schrauwen


Voller Stolz nimmt der Vater den eigentümlich kleinwüchsigen Filius mit auf einen Ausflug, zeigt ihm die Reize der Architektur von Brügge, spielt Golf mit ihm und präsentiert ihn seinen Freunden – die ihr Unbehagen gegenüber dem so klein geratenen Nachwuchs nur schwer verbergen können. Als dieser dann im Bett liegt und schläft, bedauert der Vater sich selbst: Wenn sein Sohn doch nur nicht so klein und hässlich wäre – er würde ihn aufrichtig lieben können.

Es ist nicht nur die Spannung, die in dieser nur gespielten, aber umso demonstrativer zur Schau gestellten Vaterliebe mitschwingt, die das erste Album des Belgiers Olivier Schrauwen so einzigartig macht. Um seine vielschichtigen Vater-Sohn-Episoden zu illustrieren, hat Olivier Schrauwen einen an Winsor McCay ("Little Nemo") erinnernden Zeichenstil gewählt. Auch seine Farbgebung erinnert an den Zeitungsdruck des frühen 20. Jahrhunderts.

ISBN 978-3-938511-97-8, 64 Seiten, farbig, 26 x 21 cm, Softcover, 15 EUR
http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=304


"Die Rückkehr aufs Land" 1 von Jean-Yves Ferri und Manu Larcenet

Frische Luft, grüne Wiesen, Ruhe! Von wegen. Als Manu und Marietta mit ihrer Katze Speed aus Paris aufs Land ziehen, entpuppt sich die vermeintliche Idylle als bisher größte Herausforderung ihres Lebens: Zu Hause verwandeln Umzugskartons das neue Heim in ein Labyrinth aus Pappe, schweigsame Nachbarn kommen gern auf ein Gläschen Schnaps vorbei oder laden zum gemeinsamen Holzfällen ein. Kaum hat sich Manu eingewöhnt, wartet die nächste Aufgabe auf ihn: Marietta möchte ein Kind.

Zusammen mit dem Texter Jean-Yves Ferri hat Manu Larcenet seinem autobiografischen Projekt "Der alltägliche Kampf" einen kleinen Bruder zur Seite gestellt: Reduzierter im Stil und sehr humorvoll wird auch in dieser neuen Reihe ein liebevoll-charmanter Blick auf das eigene (Land-)Leben geworfen.

ISBN 978-3-938511-82-4, 192 Seiten, farbig, 16,5 x 23,5 cm, Hardcover
http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=287


"Donjon 2 – Der König der Krieger" von Joann Sfar & Lewis Trondheim

Wer ein richtiger Wächter des Donjon sein möchte, der muss sich auch aufs Kämpfen verstehen. Deshalb wird Herbert, der tollpatschige, aber nichtsdestotrotz todesmutige Enterich, von Hyazinth zu einem Meister der Kriegskunst geschickt, der ihm sämtliche Tricks und Kniffs beibringen soll. Bewaffnet mit Feder und Holzstöckchen hat er dabei jede Menge Abenteuer zu bestehen...

Lustvoll werfen Lewis Trondheim und Joann Sfar im zweiten Band von "Donjon Zenit" Versatzstücke des Fantasy-Genres, umwerfende Gags und philosophische Ideen zusammen und geben all dem einen leise melancholischen Anstrich. Heraus kommt so einer der Höhepunkte der "Donjon"-Reihe, der jetzt bei Reprodukt neu aufgelegt wird.

ISBN 978-3-938511-85-5, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR
http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=293


"Kub" von ATAK

Um die Jahrhundertwende: Das Mädchen Kub arbeitet in einem Bekleidungsgeschäft in dem kleinen französischen Ort Chatillon... und hofft sehnsüchtig auf den Verehrer, der sie aus ihrem trübsinnigen Dasein in ein aufregendes Leben in der Großstadt entführen wird...

Eine Sammlung von Postkarten aus Chatillon und ein einjähriger Aufenthalt in Stockholm inspirierten ATAK zu "Kub" – einer poetischen Geschichte, in der er dem Leser den nötigen Raum lässt, die Wörter und Textfragmente mit seinen ganzseitigen Illustrationen zu einer Geschichte zu verbinden. Eine Vorgehensweise, die ATAK bereits in der Geschichte "Zwischenherbst" ("Wondertüte" 2) erfolgreich erprobt hat. Wie die ersten beiden Ausgaben der Reihe "Wondertüte" ist auch "Kub" in zwei Farben gedruckt und mit einem Siebdruckumschlag versehen. Außerdem liegen dem Buch drei Postkarten bei.

ISBN 3-938511-78-8, 32 Seiten, zweifarbiger Siebdruck, 23,5 x 16 cm, Softcover, 20 EUR
http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=242


AKTUELL


ICOM Independent Preis für Line Hoven

Auf dem 13. Internationalen Comic-Salon Erlangen wurde der ICOM-Preis bereits zum fünfzehnten Mal für den Zeitraum des zurückliegenden Kalenderjahres verliehen. Auf http://www.comic-i.com, der Website des ICOM, kann man alles über die aktuellen Preisträger des Jahres 2008 erfahren. Mit dem Preis für den "Besten Independent Comic" wurde "Liebe schaut weg" von Line Hoven ausgezeichnet.

Der "Sonderpreis der Jury für eine bemerkenswerte Comicpublikation" ging dieses Jahr an Fil für "Didi & Stulle" 1–7. Weitere Auszeichnungen gingen an "Sperrbezirk" von Tobi Dahmen (Schwarzer Turm), "Daniel & Oleg" von Olli Ferreira und René Roggmann (Zwerchfell Verlag), "The Secrets of Coney Island" von Reinhard Kleist (Edition 52) sowie an Burkhard Ihme, der für seine Arbeit als Vorstand des ICOM mit dem "Sonderpreis der Jury für eine besondere Leistung" geehrt wurde.


Max und Moritz-Preis für Anke Feuchtenberger

Mehr als 25.000 Besucher haben den 13. Internationale Comic-Salon Erlangen besucht. In der wichtigsten Kategorie als beste deutschsprachige Comic-Künstlerin ging der Max & Moritz-Preis 2008 an Anke Feuchtenberger. In der gelungenen Laudatio von Andreas Platthaus wurde die Zeichnerin für ihr international viel beachtetes Werk und ihre Arbeit als Professorin für Illustration an der HAW Hamburg sogar als "Bewegung" und "Standortfaktor" gewürdigt.

Der Preis für den besten deutschsprachigen Comic ging an Reinhard Kleist für sein Album "Cash – I see a darkness" (Carlsen). Der Spezialpreis der Jury wurde an Hansrudi Wäscher und Hannes Hegen verliehen und verweist auf die Pionierarbeit, die Wäscher in West- und Hegen in Ostdeutschland für den Comic geleistet haben. Alan Moore erhielt den Sonderpreis für sein Lebenswerk. Als "Bester Comic für Kinder" wurde die Erich-Kästner-Adaption "Der 35. Mai" (Cecilie Dressler Verlag) von Isabel Kreitz mit einem Preis geehrt.

"Vertraute Fremde" von Jiro Taniguchi (Carlsen) wurde als bester Manga und "Die heilige Krankheit – Geister" von David B. (Edition Moderne) als bester internationaler Comic ausgezeichnet. Olivier Ka wurde mit "Warum ich Pater Pierre getötet habe" (Carlsen) als bester Szenarist und Nicolas Mahler mit "Flaschko – Der Mann in der Heizdecke" (Edition Moderne) als bester Comic-Strip prämiert.

Der erstmalig vergebene "Sonderpreis für eine studentische Comic-Publikation" ging an "PlusPlus Comics", eine deutsch-schweizerische Gemeinschaftsproduktion eines Kollektivs um die Zeichnerinnen Ludmilla Bartscht, Kati Rickenbach und Talaya Schmid.


PRESSE


Fantasierte Wirklichkeiten" – "Glanz@Elend" vom 27. Mai 2008 (Thomas Hummitzsch)

Der spanische Comiczeichner Max verbeugt sich mit seinem aktuellen Comic vor den surrealistischen Querdenkern dieser Welt und erweist den Pionieren des amerikanischen Comics seine Ehre. »Bardin, der Superrealist« ist ein Meisterwerk der bildenden Künste.

»Bardin, der Superrealist. Seine Taten, Äußerungen, Einfälle und Abenteuer« ist Surrealismus pur, wobei die Eskapaden Bardins voll gestopft mit Zitaten aus den bildenden Künsten sind. Die Anekdoten des kugelköpfigen Bardin sind eine Hommage an den Surrealismus und seine berühmtesten Vertreter, den Maler Salvador Dali und den Regisseur Luis Buñuel, aber auch eine Huldigung der Meister und Pioniere des amerikanischen Comics. Mehr: http://www.glanzundelend.de/Testausgabe/Comics/max.htm


"Freuden und Leiden eines Comic-Zeichners" – "NZZ Online" vom 26. Mai 2008 (Christian Gasser)

Die neuen autobiografischen Comics von Lewis Trondheim und Hideo Azuma

Wie kann ein Comic-Zeichner in Würde altern, ohne an den Anforderungen des Marktes zu scheitern? Der Franzose Lewis Trondheim und der Japaner Hideo Azuma reflektieren in ihren autobiografischen Comics «Ausser Dienst» bzw. «Der Ausreisser» aufschlussreich und kurzweilig Leben und Leiden eines Comic-Autors.

Innert knapp 15 Jahren veröffentlichte Lewis Trondheim, ein einflussreicher Protagonist der neuen französischen Autorengeneration, rund 100 Comic-Alben. Dann fühlte er sich ausgebrannt und verschrieb sich eine Auszeit. Nach nur 80 Comic-freien Tagen jedoch setzte er sich wieder an den Zeichentisch, um – in einem Comic natürlich – seine Fragen und Ängste zu reflektieren: Wie altert man als Comic-Autor in Würde, ohne Kreativität und Spass zu verlieren? Wie vermeidet man Depressionen und Trunksucht? Mehr: http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur..._1.740516.html
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