Thema: Reprodukt
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Alt 26.11.2007, 20:25   #28  
Dirk Rehm
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Newsletter Dezember 2007:

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AKTUELL


Buchpräsentation "Liebe schaut weg" von Line Hoven im Literaturhaus Hamburg

Anläßlich der Veröffentlichung von Line Hovens "Liebe schaut weg" gibt es im Literaturhaus Hamburg eine öffentliche Präsentation und eine kleine Ausstellung von Originalseiten. Die Buchpräsentation findet am Dienstag, den 27. November ab 18 Uhr statt, und die Laudatio spricht Andreas Platthaus. Im Anschluss zur Buchpräsentation gibt es ab 22.30 Uhr eine After-Show-Party im Nord, Vereinsstraße 52, Hamburg-Eimsbüttel, in der Nähe vom Schanzenviertel gelegen.

Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38, D-22087 Hamburg
Tel. (040) 22 70 20 11, Fax (040) 22 06 612
email: info@literaturhaus-hamburg.de, http://www.literaturhaus-hamburg.de


"Action Sorgenkind"-Finissage im Neurotitan, Berlin

Zum krönenden Abschluss seiner Ausstellung im Neurotitan veranstaltet Mawil am Freitag, den 30. November eine kleine Finissage. Neben einigen Überraschungsgästen wird auch das Orchestre Miniature in the Park auftreten, für die Beschallung ist DJane Caro "Royal" Walch zuständig. Die Party beginnt um 20 Uhr.

Neurotitan, Rosenthaler Str. 39, D-10178 Berlin-Mitte
Tel. (030) 3087 2576, Fax (030) 282 9033
email: mail@neurotitan.de, http://www.neurotitan.de, http://www.mawil.net
Öffnungszeiten: Mo-Sa 12-20 Uhr


TERMINE


Ausstellung von Mawil im Kunstverein Linda, Hamburg

Eine Ausstellung zu Mawils neuem Buch "Action Sorgenkind" läutet das diesjährige Hamburger Comicfestival ein. Am Donnerstag, dem 6. Dezember wird es eine Ausstellung von aktuellen Arbeiten des Berliner Comiczeichners in den Räumen des Hamburger Kunst- und Kulturvereins Linda geben. Die Vernissage findet am Donnerstag, den 6. Dezember ab 20 Uhr statt.

Kunst- und Kulturverein Linda e.V., Hein-Hoyer-Str. 13, D-20359 Hamburg
Tel. (0175) 955 47 13
email: info@chezlinda.de, http://www.chezlinda.de, http://www.mawil.net
Öffnungszeiten: So 15-19 Uhr


"Äpfel, Nüsse, Fink & Star" - Comicfestival Hamburg

Am 8. und 9. Dezember findet im Kulturhaus 73 in Hamburg das zweite Hamburger Comicfestival statt, bei dem auch Reprodukt mit einem Stand vertreten sein wird. Eine Vielzahl von Austellungen und weiteren Programmpunkten sollte dafür garantieren, dass das Festival auch in 2007 zu einem vollen Erfolg wird. Am Stand von Reprodukt werden unter anderem Line Hoven, Mawil und Martin tom Dieck ihre neuen Bücher signieren.

Kulturhaus 73, Schulterblatt 73, D-20357 Hamburg
email: comicfestival@kikipost.com, http://www.comicfestival.kikipost.com


"Holy Shit Shopping Volume 4" im Cafe Moskau (Berlin) und im Ex-Karstadt (Hamburg-Altona)

Im Dezember der letzten drei Jahre hat sich "Holy.Shit.Shopping" als Weihnachts-Shopping-Lounge etabliert. Reprodukt ist auch in diesem Jahr wieder mit Ständen vertreten, wenn sich dafür im Berliner Café Moskau und im ehemaligen Karstadt-Gebäude in Hamburg-Altona die Pforten öffnen. In Hamburg wird das "Holy.Shit.Shopping" parallel zum Comicfestival am 8. und 9. Dezember stattfinden. Am darauf folgenden Wochenende vom 15. bis zum 16. Dezember ist der Berliner Weihnachtmarkt geöffnet.

Das Moskau, Karl-Marx-Allee 34, D-10178 Berlin
Ehem. Karstadt, Große Bergstr., D-22765 Hamburg-Altona
Tel. 0163 601 9256
email: hello@team-de-luxe.de, http://holyshitshopping.de


Fil & Sharkey im Babylon/Tränenpalast, Berlin

Auch in diesem Jahr werden Entertainer und Zeichner Fil und sein bester Freund Sharkey, der Hai, um Weihnachten und Sylvester auf der Bühne des Babylon im Tränenpalast auftreten. Vom 19. bis zum 31. Dezember finden täglich Shows statt, Beginn ist zu unterschiedlichen Zeiten und kann der Veranstalter-Website entnommen werden.

tRÄNENpALAST, Daumstr. 85, D-13599 Berlin-Mitte
Tel (030) 206 100 11, Fax (030) 206 100 30
http://www.traenenpalast.de


NEU BEI REPRODUKT


Zum Ausklang des Jahres und kurz vor Weihnachten erscheinen noch zwei verspätete Titel bei Reprodukt: "Pjöngjang" von Guy Delisle und "Außer Dienst" von Lewis Trondheim. Beide Comics kommen Mitte Dezember in die Auslieferung.


"Pjöngjang" von Guy Delisle

Nachdem er in "Shenzhen" seinen Aufenthalt in der chinesischen Sonderwirtschaftszone verarbeitet hat, beschreibt Guy Delisle in dem Nachfolgeband "Pjöngjang" seine Reise in eines der isoliertesten Länder der Welt: Nordkorea. Hier arbeitete er zwei Monate lang als Supervisor für eine französische Trickfilmproduktion. In detaillierten Zeichnungen berichtet Guy Delisle von Menschen, die nachts von der Stromversorgung abgeschnitten sind, während die Monumente der Il-Sung-Dynastie leuchtend hell erstrahlen. "Pjöngjang" ist weniger ein klassischer Reisebericht als der beeindruckende Versuch, einen Blick hinter staatliche Inszenierung und kulturelle Schranken zu werfen - ein Comic, der angesichts der politischen Entwicklungen an Aktualität kaum zu übertreffen ist.

ISBN 978-3-938511-31-2, 184 Seiten, s/w, 24.5 x 16,5 cm, Klappenbroschur, 18 EUR
http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=256


"Außer Dienst" von Lewis Trondheim

Kann man als Comiczeichner in Würde altern? Diese Frage beschäftigt Lewis Trondheim, als er 2004 plant, eine Auszeit vom Comiczeichnen zu nehmen, und sich nur noch dem Schreiben von Szenarios für andere Zeichner zu widmen. Doch er kann sich nur für vier Monate zurücknehmenŠ Auf der Suche nach der Antwort auf seine Frage führt er zahlreiche Interviews, unter anderem mit Pti'Luc ("Miasma Blues") oder Tibet ("Rick Master"), und beginnt, seine Recherchearbeit in einen Comic umzusetzen, der 2005 zunächst bei L´Association erschien und nun bei Reprodukt in deutscher Sprache veröffentlicht wird.

Lewis Trondheim gilt als der große Erneuerer des französischen Comics. Produktiv wie kaum ein anderer feiert er als diesjähriger Präsident des Festival de la Bande Dessinée Angoulême seinen bislang größten Erfolg. Mit "Außer Dienst" legt Trondheim einen weiteren autobiografischen Comic vor, der stilistisch und inhaltlich an "Approximate Continuum Comics" anschließt.

ISBN 978-3-938511-37-4, 80 Seiten, schwarzweiß, 22 x 15 cm, Softcover, 12 EUR
http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=257


PRESSE


»Beruf: Comiczeichner« - "Junge Welt" vom 26. November 2007 (Frank Schäfer)

Action Sorgenkind. Ein Gespräch mit Mawil, der gerade neue Comicstorys veröffentlicht und eine Ausstellung zu laufen hat

Mawils neues Comicbuch ist die graphische Antwort auf die Berliner Lesebühnen. Jochen Schmidt (Chaussee der Enthusiasten u.a.) hat dann auch für eine dieser acht unterschiedlich langen und dichten Comic-Short-Storys den Text geliefert. Doch eigentlich hätte Mawil keine Unterstützung gebraucht. Das demonstrieren die übrigen, genauso wunderbaren Solonummern. Nicht zuletzt »Welcome Home«, eine lange, die zweite Hälfte des Bandes füllende Geschichte über einen sehr durchwachsenen Urlaub in einem südfranzösischen Hippie-Camp. Mehr: http://www.jungewelt.de/2007/11-26/012.php


"Durch Marjane Satrapis "Persepolis" ins Rampenlicht gerückt: Der Aufstieg der autobiographischen Comics" - "Süddeutsche Zeitung" vom 23. November 2007 (Christoph Haas)

In der Welt der Sprechblasenbilder waren sie lange ein Exotikum. Heute haben sie sich zu einer festen Größe entwickelt: die autobiographischen Comics. Eingeklemmt zwischen Superhelden und Mangas, behaupten sie in den einschlägigen Läden ihre eigene Nische. Manchmal findet man sie sogar in Buchhandlungen. Entscheidend für ihren Durchbruch bei uns war vor einigen Jahren "Persepolis", dessen Zeichentrickverfilmung derzeit in unseren Kinos läuft (siehe SZ vom 21. November 2007). Die 1969 geborene Zeichnerin Marjane Satrapi, die heute in Paris lebt, erzählt von ihrer Kindheit und Jugend im Iran der islamischen Revolution, von einem Leben zwischen Schleierzwang und Liebe zu westlicher Popmusik. Inzwischen versuchen sich auch junge deutsche Comic-Künstlerinnen und -Künstler an autobiographischen Comics - zum Teil mit hervorragenden Ergebnissen, wie etwa in "Wir können ja Freunde bleiben" von Mawil oder "Liebe schaut weg" von Line Hoven. Mehr: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/408588


"Der Superheld als Gotteslästerer" - "Neue Zürcher Zeitung" vom 23. November 2007 (Christian Gasser)

Mit «Bardín der Superrealist» legt der spanische Comicautor Max ein kleines Juwel vor: metaphysische, durch hintergründigen Humor geschärfte Geschichten aus einem surrealistischen Niemandsland. Hier herrscht eine göttliche Mickey Mouse mit drei Augen.

Er kenne die ganze Wahrheit, verhöhnt der Mann im grauen Anzug die Obergottheit: Alles, also auch sie, die Gottheit, existiere nur in seiner Imagination, und ihr Aussehen sei ebenfalls das Resultat seiner Einbildungskraft. Die Gottheit wirft dem Ungläubigen empört vor, er sei ein Idiot und ein Dummkopf. Mehr: http://www.nzz.ch/nachrichten/starts..._1.588322.html


"Poetische Familienchronik" - "Hamburger Abendblatt" vom 21. November 2007 (Birgit Reuther)

Wie können wir die Erinnerungen unserer Eltern und Großeltern als Teil unserer eigenen Geschichte begreifen? Welche Bilder kennen wir aus Erzählungen und von Fotos? Und was verraten uns die Bruchstücke über unsere Familie, über Prägendes, Verdrängtes, letztlich über unsere eigene Identität?

Die junge Hamburger Illustratorin Line Hoven hat ihrer Herkunft nachgespürt und diese Eindrücke zu einem hochpoetischen Comicband verdichtet. In "Liebe schaut weg" schildert die Tochter einer Amerikanerin und eines Deutschen Schlüsselmomente, die von der Kriegsgeneration ihrer Großeltern bis zur eigenen Kindheit führen. Der Konflikt von Opa Erich Hoven zum Beispiel, der als Hitlerjunge ein Radio zusammenschraubt und daraus auf einmal ein Stück des jüdischen Komponisten Mendelssohn hört. Wie er schwärmerisch, von Noten umhüllt, die Musik genießt, dann aber mit angsterfülltem Blick das Gerät ausschaltet, erzählt Hoven mit einer reduzierten, eindringlichen Bildsprache. Mehr: http://www.abendblatt.de/daten/2007/11/21/818657.html


Die magischen Momente der Liebe: Line Hovens gekratzter Comic "Liebe schaut weg" - "jetzt.de" vom 18. November 2007 (Roland Schulz)

Der Augenblick am Anfang, an dem alles begann, der muss ein magischer Moment gewesen sein: Die eigenen Eltern, noch weit davon entfernt, Eltern zu sein, begegnen sich das erste Mal. Und es passiert.

Es ist interessant, dass Line Hoven in ihrem Comic “Liebe schaut weg³ gleich mehrmals auf den magischen Moment zurückkommt, an dem sich zwei Menschen treffen und danach zu zweit sind (und schließlich Eltern). “Liebe schaut weg³ ist ein Familienepos in Bildern, die Geschichte von Lines Familie, von ihren Großeltern bis zu ihr selbst und ein Großteil ihres Comics widmet sich dem Augenblick, an dem ihr Großvater ihre Großmutter kennenlernte, beim Eislaufen. Mehr: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/a...TrkHomeMagTsr2


"Das Rätsel des Augapfels" - "Süddeutsche Zeitung" vom 31. Oktober 2007 (Burkhard Müller)

Die Hure H: Um ihre Figur kreisen die Bücher, die die Schriftstellerin Katrin de Vries und die Zeichnerin Anke Feuchtenberger zusammen produziert haben; dieses ist das vierte. Aber vielleicht sollte man die Hure H nicht als eine Figur bezeichnen, wozu ja ein gewisser unveränderlicher Grundbestand erforderlich wäre. Sie hat sich, seit de Vries sie erfand und Feuchtenberger ihr sichtbare Gestalt gab, bis zur Unkenntlichkeit verwandelt. Nicht einmal einen Namen hat sie, das H klingt bloß als das Echo der Hure nach; und Hure, das meint kein Berufsbild und schon gar keine Beleidigung, sondern es ist etwas wie ein Kind, ein unabgeschlossenes, überaus bildsames Dasein, jenseits der Bedingtheit des Persönlich-Biographischen. Mehr: http://sz-shop.sueddeutsche.de/media...nformationTab=

Geändert von Dirk Rehm (27.11.2007 um 00:08 Uhr)
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